Die Mannschaft (v. l.): Jugendleiter Berthold Stark, Martin Haas, Luis Aschauer, Adrian Maierhöfer, Jonathan Borst, Henrik Geig
Die Mannschaft (v. l.): Jugendleiter Berthold Stark, Martin Haas, Luis Aschauer, Adrian Maierhöfer, Jonathan Borst, Henrik Geiger, Dominik Liesch, Hannes Geiger, Leo Winter, Jonas Stark, Trainer Martin Mayer, Hannes Grimm. (Foto: AC Röhlingen)
Aalener Nachrichten

Bei den diesjährigen Württembergischen Ringen-Mannschaftsmeisterschaften der Jugend ging der Nachwuchs de AC Röhlingen in der Schorndorfer Sporthalle Grauhalde an den Start. Nachdem die Mannschaft - die im Vorjahr die Vizemeisterschaft erzielte - annähernd auf die gleichen Ringer zurückgreifen konnte, galt man im Vorfeld zum erweiterten Favoritenkreis. Jedoch war die große Unbekannte, wie sich die weiteren Mannschaften im abgelaufenen Jahr personell verändert haben.

Gleich zu Beginn traf das Team um Trainer Martin Mayer und Betreuer Berthold Stark auf den letztjährigen Meister und Vierten der Deutschen Meisterschaften AB Aichhalden. Die Schwarzwälder konnten die beiden untersten Gewichtsklassen nicht besetzen, so dass der AC mit einem Punktepolster in die Begegnung startete. Ausschlaggebend jedoch waren die durchweg knappen Punktniederlagen und die erhöhten Siege auf Seiten der Röhlinger, so dass am Ende ein in dieser Höhe nie zu erwartender 24:11 Sieg zu Buche stand.

In Runde zwei trafen die Sechtaringer dann auf das zweite Team aus dem Schwarzwald, den KSV Winzeln. Auch hier ging das gesamte Team mit einer konzentrierten Einstellung in die Begegnung und speziell in den oberen Gewichtsklassen sicherte man sich nicht erwartete Siege. Am Ende stand auch hier ein überraschend deutlicher 23:12 Sieg zu Buche. Mit der Gewissheit, dass man in Runde drei bei einer knappen Niederlage zumindest die Vizemeisterschaft in der Tasche hatte, ging man in die Begegnung gegen die SG Weilimdorf. Aufgrund der Konstellation der Einzelbegegnungen wusste man, dass der SG die Favoritenrolle zugespielt werden musste. Am Ende kam es auch so, dass die Weilimdorfer einen 22:12 Sieg einheimsten.

Da bereits in der ersten Runde der KSV Winzeln die SG Weilimdorf besiegte, begann das große Rechnen, da zwischen diesen beiden Mannschaften und dem AC Röhlingen im direkten Vergleich jeder einen Sieg und eine Niederlage zu Buche stehen hatten. Nach ersten Hochrechnungen standen die Ringer des AC mit plus einem Punkt als Württembergischer Meister fest, da der KSV Winzeln ein ausgeglichenes Punktekonto und die SG Weilimdorf minus einen Punkt zu Buche stehen hatten.

Gegen dieses Ergebnis wurde von Seiten der SG Weilimdorf Protest gegen die Wertung des 23:12 Sieges des AC gegen den KSV Winzeln eingelegt. Nach Überprüfung wurde das Endergebnis dieses Kampfes auf einen 19:12 Sieg für den AC Röhlingen korrigiert, so dass durch den vier Punkte Abzug die Röhlinger auf den undankbaren dritten Platz abrutschten, der nicht mehr für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft berechtigt ist. Meister wurde aufgrund der Korrektur der KSV Winzeln mit plus vier Punkten vor der SG Weilimdorf mit minus eins und dem AC Röhlingen mit minus drei Punkten.

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