Crailsheimer Basketballer: Mit Vaterfreuden zum ersten Auswärtssieg

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 Ben Madgen (am Ball) hatte doppelten Grund zur Freude.
Ben Madgen (am Ball) hatte doppelten Grund zur Freude. (Foto: Imago)
Aalener Nachrichten

Merlins: Russell (22 Pkt), Madgen (22 Pkt/9 Reb), Turner (10 Pkt/6 Ass), Herrera (9 Pkt), Wysocki (3 Pkt/4 Ass), Neumann (4 Pkt), Ferner, Arnold (4 Pkt), Cuffee (4 Pkt/7 Reb), Gay (13 Pkt).

Viertelergebnisse: 21:29, 19:19, 21:20, 16:23.

Im neuen Jahr sollte der zweite Sieg der Saison für den Basketball-Bundesligisten HAKRO Merlins Crailsheim klappen. Zwar hatte das Team bereits vor Anpfiff mit Widrigkeiten zu kämpfen, aber nach einer überzeugenden Leistung gingen am Ende die Neujahrsvorsätze in Erfüllung. Im Fokus stand dabei Ben Madgen (33) und das nicht nur dank seiner 22 Punkte, denn der Australier hatte bereits vor dem Spiel großen Grund zu Freude. Mit dem 91:77-Sieg konnte er am Abend einen traumhaften Tag vergolden.

„Die Mannschaft hat heute von Anfang an eine ganz andere Körpersprache gezeigt. Ganz wichtig war das wir auf die auf Läufe von Frankfurt immer eine passende Antwort gefunden haben. Ich freue mich heute unglaublich für die Mannschaft, die Fans und alle im Umfeld die für diesen Sieg gearbeitet haben. Ihr verdient diesen Sieg“, erklärte der sportliche Leiter Ingo Enskat.

Bereits am Tag vor dem Spiel fühlten sich die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen, denn durch den Wetterbericht war die Angst, vor einem Schneechaos wie vor einigen Jahren bei Spiel gegen Hagen, groß. Damals kamen die Crailsheimer, wegen des Unfalls eines LKWs auf der verschneiten Autobahn, nicht rechtzeitig am Ziel an und das Spiel wurde gegen sie gewertet. Deshalb entschieden sich die Merlins dazu, kurzfristig schon einen Tag früher nach Frankfurt zu reisen und eine Nacht im Hotel zu übernachten. Dabei fuhren im Teambus jedoch nur die „wichtigsten“ Akteure, Trainer und Spieler, mit. Am Samstag begaben sich dann Teambetreuer, Assistent Coach Marko Stankovic, Physio und Pressesprecher, in einem kleinen Bus, nach Hessen. Mit dabei war auch Madgen. Der Australier reiste aus erfreulichem Grund erst Samstagmittag an, denn seine Frau brachte kurz vor Mitternacht den gemeinsamen Sohn zur Welt. Da das befürchtete Unwetter aber glücklicherweise nicht passierte, kamen auch die Nachzügler ohne Probleme rechtzeitig an.

„Ich denke, wir haben sehr mutig gespielt. Frankfurt hatte eine schwere Woche mit zwei Spielen in Ulm. Sie waren ein wenig müde und konnten sich nicht so intensiv auf dieses Spiel vorbereiten. Das ist im Laufe der Partie zu unserem Vorteil geworden. Ich bin stolz auf unsere Spieler, unseren Kampf und unser Selbstvertrauen. Wir haben von Anfang bis Ende gut gespielt, das war diese Saison nicht immer so. Es war ein großer Sieg für uns“, bilanzierte Merlins Headcoach Tuomas Iisalo. Mit dem erleichternden zweiten Saisonsieg im Rücken wollen Trainer und Team direkt am 16. Januar gegen Braunschweig nachlegen.

Merlins: Russell (22 Pkt), Madgen (22 Pkt/9 Reb), Turner (10 Pkt/6 Ass), Herrera (9 Pkt), Wysocki (3 Pkt/4 Ass), Neumann (4 Pkt), Ferner, Arnold (4 Pkt), Cuffee (4 Pkt/7 Reb), Gay (13 Pkt).

Viertelergebnisse: 21:29, 19:19, 21:20, 16:23.

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