Das sagt alles: Marcel Bernlöhr hadert mit den verpassten Chancen und Burgberg jubelt.
Das sagt alles: Marcel Bernlöhr hadert mit den verpassten Chancen und Burgberg jubelt. (Foto: Thomas Siedler)
Sportredakteur/DigitAalen

TSV: Maier - O. Hahn, Kling, Ostermann, Seizer, Kugler, Bernecker (ab 84. T. Wemmer), Berroth, Bernlöhr (ab 73. Wemmer), D. Hahn und Boll.

Tore: 0:1 und 0:3 S. Killgus (38., 90.), 0:2 Schellenberger (45.).

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Es sind oft die kleinen Dinge, die ein Spiel entscheiden. So auch beim Relegationsspiel des TSV Adelmannsfelden gegen den FV Burgberg. Der TSV ließ drei riesen Chancen in Durchgang eins ungenutzt und lag zur Pause schon 0:2 zurück. Warum? Weil Burgberg zwei Schnitzer der Fußballer aus Adelmannsfelden zu nutzen wusste. Am Ende hieß es 0:3 und nicht der TSV steht in Runde zwei der Relegation zur Bezirksliga sondern Burgberg.

„Extrem schade. Aber wir haben eine starke Saison gespielt“, sagt TSV-Trainer Bernd Landwehr und fügt an: „Für alle Spieler war das Spiel, das erste Relegationsspiel in ihrer Karriere überhaupt.“ So auch für Torhüter Michael Maier, der als einer der erfahrensten in seiner Mannschaft ein total kurioses Spiel erlebte. Eigentlich hatte er eine entspannte erste Halbzeit, denn es war nicht Burgberg, das die Chancen zur Führung hatte, sondern sein TSV. Doch weder Dominik Hahn nach starkem Zuspiel von Alex Boll (5.), noch Jan Bernlöhr per Distanzschuss (10.) oder Kevin Bernecker per Schlenzer von der Strafraumkante konnten den Ball im Tor von Gästekeeper Jonas Herkommer unterbringen. Der TSV Adelmannsfelden war gut im Spiel und die rund 100 mitgereisten lautstarken Fans der Gemeinde halfen der jungen aufstrebenden Mannschaft. Einzig ein Treffer wollte dem Team von Bernd Landwehr nicht gelingen und folglich kam der Moment, den man durchaus als Knackpunkt bezeichnen kann. Ein langer Ball Richtung Tor von Maier, der kam gerade noch vor dem Stürmer der Burgberger an den Ball und drosch ihn weg. Doch nicht weit genug und so zog Kapitän Sven Killgus ab und traf zum 1:0 (38.). Doch der TSV hatte auch danach noch Gelegenheiten. Nach einem Kontakt ging Kevin Bernecker im Strafraum zu Boden, doch zum Entsetzen des TSV gab es keinen Elfmeter. Nicht genug, genau im Gegenzug erzielte Nico Schellenberger per Lupfer das 2:0 für Burgberg.

Strittige Szenen

Nach der Pause erneut eine strittige Szene im Strafraum der Burgberger. Beim Klärungsversuch schlug der Burgberger Verteidiger ein Luftloch und bekam den Ball dann an die Hand - wieder blieb der Pfiff aus - Szenen, die Bernd Landwehr noch nach Schlusspfiff mit dem Schiedsrichter diskutierte. „Das wären erstklassige Tormöglichkeiten gewesen“, so Landwehr weiter. In Durchgang zwei hatte Burgberg die Partie mit der Führung im Rücken besser im Griff. Doch Adelmannsfelden blieb weiter gefährlich. Doch Tobias Ostermann oder Marcel Bernlöhr scheiterten am Torhüter der Burgberger oder an sich selbst. So langsam lief Adelmannsfelden die Zeit weg und es fehlte zunehmend die Luft und die Genauigkeit. Burgberg gestaltete die Partie nun „clever und abgezockt“. Die Burgberger in Person von Schellenberger ließen in der Folge einige Chancen liegen. Da vor allem eben jener Maier im Tor von Adelmannsfelden im direkten Duell nicht zu bezwingen war. Bis zur 89. Minute in der Schellenberger auf Maier zulaufend clever querlegte und Killgus mit Treffer Nummer zwei ins leere Tor auf 3:0 für Burgberg stellte. „Sie waren eben einfach cleverer und erfahrener“, sagt Landwehr.

TSV: Maier - O. Hahn, Kling, Ostermann, Seizer, Kugler, Bernecker (ab 84. T. Wemmer), Berroth, Bernlöhr (ab 73. Wemmer), D. Hahn und Boll.

Tore: 0:1 und 0:3 S. Killgus (38., 90.), 0:2 Schellenberger (45.).

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