CDU-Parteivorsitz: Auf der Ostalb hat Merz die Nase vorne

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 Friedrich Merz, einer der drei Kandidaent für den CDU-Bundesvorsitz.
Friedrich Merz, einer der drei Kandidaent für den CDU-Bundesvorsitz. (Foto: Christoph Schmidt)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Der Wettbewerb um den Parteivorsitz beschäftigt auch den CDU-Kreisverband derzeit intensiv. Um sich ein Bild von der Stimmung auf der Ostalb zu machen, hat der Kreisverband deshalb seinen Messestand auf der „Kontakta“ dazu genutzt, die Besucher nach ihrer persönlichen Meinung zu fragen.

Mit Stimmzettel und Wahlurne wurde gewählt, wer Nachfolger von Angela Merkel an der Spitze der CDU werden soll. Knapp 700 Messebesucher gaben ihr Votum ab und bestätigten den Trend aus den bundesweiten Umfragen: Es wird wohl zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer kommen. Während die CDU-Generalsekretärin in allen Umfragen leicht vorne liegt, votierten die Aalener Messebesucher mit knappem Vorsprung von 319 zu 300 für den früheren Fraktionschef der Union im Bundestag, Friedrich Merz. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erhielt Zustimmung von 56 Wählern.

Dieses Stimmungsbild und auch die Rückmeldung der circa 100 Mitglieder der CDU-Ostalb, die die Regionalkonferenz in Böblingen besuchten, werden den sechs Delegierten zur Kenntnis gegeben, die bei der Wahl den Kreisverband in Hamburg vertreten, um ihre Stimme für den Parteivorsitz abzugeben. Wie es in der Pressemitteilung der Kreis-CDU heißt, seien die sechs Ostalb-Delegierten (Roderich Kiesewetter, Norbert Barthle, Winfried Mack, Thomas Wagenblast, Margot Wagner und Tim Bückner) in ihrem Votum „jedoch ungebunden und frei“. Es gebe ausdrücklich „keine Wahlempfehlung“.

„Wir haben bewusst darauf verzichtet, einen Beschluss des Kreisvorstandes über die Unterstützung eines bestimmten Kandidaten oder einer bestimmten Kandidatin herbeizuführen“, wird Kreisvorsitzender Roderich Kiesewetter in der Mitteilung zitiert. „Wir haben drei veritable Kandidaten und jeder Delegierte entscheidet frei nach seinem Gewissen und seinen politischen Überzeugungen“, so Kiesewetter weiter, der sich persönlich zu AKK bekennt.

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