CDU: Engagement der Vereine honorieren

Nach unseren Artikel „Geschäft mit dem Altpapier: Vereine sind sauer auf die GOA“ vom 27. Dezember spricht sich die Ostalb-CDU f
Nach unseren Artikel „Geschäft mit dem Altpapier: Vereine sind sauer auf die GOA“ vom 27. Dezember spricht sich die Ostalb-CDU für eine Kompromisslösung aus, die langfristige Berechenbarkeit und angemessene Honorierung verbindet. (Foto: DPA/Martin Gerten)
Aalener Nachrichten

Nach unseren Artikel „Geschäft mit dem Altpapier: Vereine sind sauer auf die GOA“ vom 27. Dezember spricht sich die Ostalb-CDU für eine Kompromisslösung aus, die langfristige Berechenbarkeit und angemessene Honorierung verbindet.

„Der Wunsch der Vereine nach einer besseren Honorierung ist absolut nachvollziehbar. Genauso wichtig ist aber eine berechenbare Planung über die Jahre“, betont CDU-Mitgliederreferent Markus Bosch (Waldstetten). Schwankungen des Altpapierpreises erschwerten eine verlässliche Planung, deshalb biete ein konstanter Fixpreis pro Tonne auf lange Sicht für die Vereine durchaus auch Vorteile.

Vor diesem Hintergrund sprechen sich die Christdemokraten für eine Kompromisslösung aus. „Klar ist, dass das ehrenamtliche Engagement für die Vereine nicht zum Verlustgeschäft werden darf“, bekräftigt JU-Kreisvorsitzender Leon Barth. Daher begrüßt die CDU die ab April von der GOA geplante Verbesserung der Konditionen, die etwa einen Vesperzuschuss und die Möglichkeit eines Zuschlags auf die Grundvergütung beinhaltet.

Zu prüfen sei zudem auch eine Erhöhung der Honorierung auf 50 Euro pro Tonne, appelliert der CDU-Kreisvorstand. „Gerade in der Corona-Pandemie sind die Vereine auf Unterstützung angewiesen, damit sie ihr wertvolles gesellschaftliche Engagement auch in Zukunft fortführen können“, betont Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter.

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