Am 18. Juli gibt es in Schwäbisch Gmünd einen „Singing Day“ mit John Rutter.
Am 18. Juli gibt es in Schwäbisch Gmünd einen „Singing Day“ mit John Rutter. (Foto: www.johnrutter.com)
Johannes Müller

Die Cappella Nova, der Junge Chor der katholischen Kirchengemeinde Unterkochen, wirkt auch in diesem Jahr beim Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd mit.

Wie Chordirektor Ralph Häcker bei der Jahreshauptversammlung bekanntgab, beteiligen sich die Sängerinnen und Sänger im Juli am „Singing Day“ mit dem berühmten Komponisten John Rutter. Das Adventskonzert am Sonntag, 15. Dezember, in der Wallfahrtskirche steht unter dem Motto „Der Stern von Bethlehem“.

In seinem Rückblick erwähnte der Chorleiter die zweimalige Aufführung von Orffs „Carmina Burana“ mit der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg und der Aalener Kantorei zur Eröffnung des Kapfenburg-Festivals sowie beim Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd. Gut besucht sei auch das Adventskonzert „250 Jahre barocke Wallfahrtskirche Unterkochen“ gewesen mit Werken von Händel, Bach, Homilius und Mozart mit Solisten und Orchester.

Dieses Jahr stünden wieder zwei Sonderprojekte auf dem Programm, kündigte Häcker in seinem Ausblick an. Der „Singing Day“ mit John Rutter sei am Donnerstag, 18. Juli, im Heilig-Kreuz-Münster Schwäbisch Gmünd. Das Adventskonzert „Der Stern von Bethlehem“ findet am Sonntag, 15. Dezember, in der Wallfahrtskirche Unterkochen statt. Aufgeführt wird romantische Musik für Soli, Chor und Orchester von Rheinberger, Mendelssohn, Reger, Liszt, Bruch und anderen. Häcker dankte allen, die den Chor und seine Arbeit unterstützen, besonders aber Pfarrer Hermann Knoblauch als Präses des Chores für das gute Miteinander.

An die Aufführung von Mendelssohns Oratorium „Paulus“ in der Salvatorkirche, erstmals mit Ballett, erinnerte Vorsitzender Andreas Weidner in seinem Bericht. Bei der Cäcilienfeier seien neun langjährige Sänger geehrt worden. „Die 17 Auftritte im Berichtsjahr – drei Konzerte und 14 festliche Gottesdienste – fanden große Anerkennung“, registrierte Weidner und dankte dem Chorleiter und allen Sängern für die erfolgreiche Arbeit.

Für die nächsten zwei Jahre wieder gewählt wurde der komplette Vorstand: Andreas Weidner (Geschäftsführender Vorsitzender), Ute Hirsch, Anja Grimm (stellvertretende Vorsitzende), Uwe und Sabine Weber (Kassenwarte), Elisabeth Grunwald, Birgit Rentschler (Schriftführerinnen), Bärbel Weidner, Uta Huber (Notenwartinnen), Rainer Wiesenfarth, Stefanie Uttenlauch (Kassenprüfer), Diana Bader, Monika Hirschle (Chronistinnen), Christine Holzwarth und Tilmann Krüger (Beisitzer).

Im Namen der Gemeinde und des Kirchengemeinderats dankte Pfarrer Knoblauch für den erhebenden Gesang bei Gottesdiensten und Konzerten. Gerne gab er die von Kirchenbesuchern geäußerte Wertschätzung weiter: „Die Cappella Nova verfügt über einen ganz eigenen Stil, den man sonst nirgends findet.“ Er selbst fügte hinzu: „Artikulation, Dynamik und Genauigkeit stimmen!“

Mit einem Zitat des heiligen Augustinus schloss Knoblauch sein Dankeswort: „Cantare amantis est – Singen ist eine Sache des Liebenden.“

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