Johannes Müller

Das Adventskonzert der Cappella Nova am Sonntag, 4. Dezember, um 19 Uhr in der Wallfahrtskirche Unterkochen steht ganz im Zeichen des Mozart-Jahres. Zum 225. Todestag des in der Nacht vom 4. auf 5. Dezember 1791 verstorbenen Komponisten hat Chordirektor Ralph Häcker ein ganz besonderes Programm zusammengestellt.

Bei der Cäcilienfeier am vergangenen Samstag im Bischof-Hefele-Haus stellte er das Projekt vor. Mit vier hochkarätigen Vokalsolisten und dem 30-köpfigen Orchester „Musicamerata“ wird die Cappella Nova den Advents- und Weihnachtsteil aus Händels „Messias“ und das berühmte Mozart-Requiem aufführen. Der „Messias“ erklingt dabei in der Fassung von Wolfgang Amadeus Mozart und das Requiem in der von Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr vollendeten Fassung.

Als Präses dankte Pfarrer Hermann Knoblauch der Cappella Nova und dem katholischen Kirchenchor Unterkochen für ihren Dienst. „Beide leistungsfähigen Chöre haben das ganze Jahr über die Gottesdienste feierlich gestaltet“, hob der Präses hervor. Kirchenmusik sei integrierender Bestandteil der Liturgie und Teilnahme an der Verkündigung des Glaubens. Bruno Dickenherr, Vorsitzender des Kirchenchores, dankte dem neuen Chorleiter Karl Uhl, durch dessen Einsatz der Kirchenchor wieder aus rund 30 Sängerinnen und Sängern bestehe.

Zwei große runde Geburtstage habe man dieses Jahr feiern können, betonte Andreas Weidner, erster Vorsitzender der Cappella Nova. Er sprach damit den 50. Geburtstag von Chordirektor Ralph Häcker und den 90. Geburtstag von Bruno Dickenherr an. Vorausblickend auf das 40-jährige Bestehen, das die Cappella Nova nächstes Jahr feiern könne, kündigte Weidner die „Choroffensive 40+“ für die Vorbereitung des attraktiven Jubiläumsprogramms an.

Sieben langjährige verdiente Chormitglieder galt es bei Cappella Nova zu ehren: für 20 Jahre Elisabeth Grunwald, für 15 Jahre Uta Huber, Bärbel und Andreas Weidner, für zehn Jahre Rosemarie Woreschk, für fünf Jahre Klaudia und Matthias Trump. Ralph Häcker dankte im Rahmen der Ehrung dem ersten Vorsitzenden Andreas Weidner besonders für dessen viele Ideen und sein großes Engagement. Häcker wünschte sich und dem Chor „noch viele weitere Amtszeiten“ von Andreas Weidner.

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