Kiesewetter verteidigt Direktmandat, aber CDU fährt herbe Verluste ein

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Redakteur Bopfingen
Leiter der Redaktionen Aalen und Ellwangen
Stellv. Redaktionsleiter / Redakteur Ellwangen
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Redakteur Ellwangen
Redakteur Aalen
Freier Mitarbeiter

In unserem Newsblog halten wir Sie den gesamten Wahlabend über mit aktuellen Informationen und Entwicklungen zur Bundestagswahl 2021 mit Blick auf den Wahlkreis Aalen auf dem Laufenden. 

+++ Die wichtigsten News zur Wahl aus bundespolitischer Perspektive erfahren Sie in unserem überregionalen Wahlblog +++

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die jeweiligen Wahlergbnisse, sobald sie ausgezählt sind, finden Sie hier
  • Der Wahlkreis Aalen-Heidenheim umfasst den Landkreis Heidenheim sowie die Gemeinden Aalen, Adelmannsfelden, Bopfingen, Ellenberg, Ellwangen (Jagst), Essingen, Hüttlingen, Jagstzell, Kirchheim am Ries, Lauchheim, Neresheim, Neuler, Oberkochen, Rainau, Riesbürg, Rosenberg, Stödtlen, Tannhausen, Unterschneidheim, Westhausen und Wört.
  • Kommentar zum drastischen Einbruch der CDU.
  • Kiesewetter in Ellwangen unangefochten vorne. Die Wahlergebnisse aus den Teilorten finden Sie HIER.
  • Kiesewetter im Abwärtssog: Kommentar zum Wahlausgang.

++ 23.13 Uhr - Statement von Roderich Kiesewetter zum Gewinn des Direktmandats 

„Für das Wahlergebnis von mehr als 37 Prozent und das erneute Direktmandat im Wahlkreis Aalen-Heidenheim bin ich sehr dankbar. Dieses Vertrauen der Wählerinnen und Wähler freut mich ganz besonders. Es ist eine Bestätigung meiner Arbeit in den letzten vier Jahren, aber auch der letzten zwölf Jahre“, so Kiesewetter. 

Roderich Kiesewetter errang erneut ein Direktmandat.
Roderich Kiesewetter errang erneut ein Direktmandat. (Foto: privat)

Margit Stumpp und Leni Breymaier dankte er für den „fairen Wahlkampf“ und gratulierte zum wahrscheinlichen Wiedereinzug in den Bundestag.

„Gerade in den letzten Wochen habe ich viel Zustimmung für meine Arbeit als direktgewählter Abgeordneter erfahren und freue mich wirklich sehr darüber, dass diese Arbeit auch in Form des erneut ausgesprochenen Vertrauens ausgedrückt wurde. In den kommenden vier Jahren werde ich wieder versuchen, diesem Vertrauen gerecht zu werden und als direkter Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger nicht nur ein offenes Ohr zu haben, sondern im besten Sinne Vertreter des Wahlkreises in Berlin zu sein. Es ist eine große Ehre dieses Mandat erneut erhalten zu haben“, sagt der CDU-Politiker. 

Das Wahlergebnis werde nun zu komplizierten Verhandlungen führen, so Kiesewetter abschließend.

++ 22.43 Uhr - So ist im Wahlkreis Aalen-Heidenheim gewählt worden

++ 22.28 Uhr - Patrick Peukert wird Bürgermeister in Jagstzell

In Jagstzell ist heute doppelt gewählt worden. Alles zum Wahlausgang finden Sie HIER.

++ 22.22 Uhr - In Aalen: SPD ganz knapp vor der CDU 

Fast gleichauf sind in Aalen SPD und CDU. Nach der Auszählung der 62 Wahlbezirke am Wahlabend haben die Sozialdemokraten in Schubarts Stadt 25,75 Prozent der Stimmen erhalten und die Christdemokraten 25,01 Prozent. 

Auch die Ergebnisse von Grünen und FDP liegen nicht sehr weit auseinander. Die Grünen kommen auf 15,63 Prozent, die Liberalen auf glatte 15 Prozent. Die AfD liegt abgeschlagen auf dem fünften Platz mit 8,66 Prozent der Stimmen. Auf die „Sonstigen“ entfallen noch 9,95 Prozent. 

Anders das Bild bei den Erststimmen für die Direktkandidaten. Hier hat Roderich Kiesewetter klar die Nase vorn, ihn haben 34,97 Prozent der Stimmberechtigten gewählt. Leni Breymaier kommt auf 24,54 Prozent der Erststimmen. Margit Stumpp kann sich in Aalen anders als in anderen Kommunen vor Arian Kriesch setzen. Die Grünen-Kandidatin vereinigt 13,91 Prozent der Erststimmen auf sich, der FDP-Kandidat 9,80 Prozent. Jan-Hendrik Czada von der AfD erhält 8,37 Prozent. 

Die Wahlbeteiligung lag in Aalen bei 75,56 Prozent.

Zweitstimme

++ 22.17 Uhr - Auch in Rainau steht das Wahlergebnis fest

Zweitstimme

++ 22.15 Uhr - Wie sich die Wähler in Oberkochen entschieden haben

Zweitstimme

++ 22.09 Uhr - So sieht das Wahlergebnis in Neuler aus

Zweitstimme

++ 22.07 Uhr - Wie sich die Stimmen in Jagstzell verteilen

Zweitstimme

++ 22.00 Uhr - So ist in Essingen gewählt worden

Zweitstimme

++ 21.57 Uhr - So hat Westhausen gewählt

Zweitstimme

++ 21.55 Uhr - Lauchheim spiegelt den Trend 

Die CDU bei 30,72 Prozent, die SPD bei 19,84 Prozent, die FDP bei 15,17 Prozent, die Grünen bei 12,05 Prozent und die AfD bei 11,66 Prozent: Die Wahlergebnisse in Lauchheim spiegeln den allgemeinen Trend im Wahlkreis wider. Auch in der Deutschordenstadt war die Wahlbeteiligung hoch, sie liegt bei 79,97 Prozent. 

Und auch hier hat sich eine große Mehrheit dafür ausgesprochen, dass Roderich Kiesewetter weiter den Wahlkreis als direkt gewählter Abgeordneter in Berlin vertreten soll. 41,83 Prozent der Wähler gaben ihm in Lauchheim ihre Stimme. Leni Breymaier unterstützten 17,40 Prozent, Margit Stumpp 11,54 Prozent, Jan-Hendrik Czada 11,01 Prozent und Arian Kriesch 9,8 Prozent.

Zweitstimme

++ 21.45 Uhr - Roderich Kieswetter ist wiedergewählt 

Das vorläufige Wahlergebnis für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim ist da. Der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter hat sein Direktmandat mit 37,05 Prozent der Stimmen verteidigt. Allerdings gaben ihm 9,35 Prozent weniger Wahlberechtigte ihre Stimme als 2017. Auch Kiesewetters Partei, die CDU, muss im Vergleich zu 2017 reichlich Federn lassen. Sie erhält rund zehn Prozent der Stimmen weniger und liegt jetzt bei 27,42 Prozent. 

Dagegen kann die SPD zufrieden sein, sie gewinnt im Vergleich zur Bundestagswahl von 2017 fast fünf Prozent dazu und kommt nun auf 23,60 Prozent der Zweitstimmen. Ihre Kandidatin Leni Breymaier vereinigt 21,87 Prozent der Erststimmen auf sich. 

Gute zwölf Prozent der Wahlberechtigten im Wahlkreis Aalen-Heidenheim sind für die Grünen.  So vereinigt deren Kandidatin Margit Stumpp 12,20 Prozent der Erststimmen auf sich. Bei den Zweitstimmen erhält die Partei 12,69 Prozent, ein bisschen mehr als vor vier Jahren. 

Erfolgreicher als die Grünen sind die Liberalen im Wahlkreis. Sie gewinnen 4,15 Prozent dazu und liegen nun bei 14,68 Prozent. Ihr Kandidat Arian Kriesch erhält allerdings bei den Erststimmen nur 9,41 Prozent. 

Die AfD verliert und liegt bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Aalen-Heidenheim jetzt bei 10,73 Prozent. Kandidat Jan-Hendrik Czada unterstützen 10,18 Prozent der Wähler. Die Linke erhält nur 2,71 Prozent, ihr Kandidat Tim Steckbauer 2,34 Prozent.. Die Zwei-Prozent-Marke knacken auch die Freien Wähler mit 2,16 Prozent und die Querdenker-Partei „dieBasis“. 

Die Wahlbeteiligung liegt bei 76,35 Prozent.

++ 21.34 Uhr - Kommentar zum drastischen Einbruch der CDU 

Wie Redaktionsleiter Timo Lämmerhirt die aktuellen Wahlergebnisse beurteilt, lesen Sie HIER:

++ 21.20 Uhr - Kaum AfD-Wähler in Hüttlingen 

Wenig zu holen ist für die AfD in Hüttlingen. 7,32 Prozent der Zweistimmen hat die Rechtsaußenpartei hier erhalten. Die CDU führt mit 30,50 Prozent, aber auch die SPD schneidet mit 25,03 Prozent der Stimmen in Hüttlingen besser ab als in anderen Gemeinden des Wahlkreises. Die FDP ist mit 16,21 Prozent auf Platz drei, gefolgt von den Grünen mit 13,68 Prozent. 7,26 Prozent entfallen auf die „Sonstigen“. 

Klarer Sieger beim Direktmandat ist wie überall der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter. Ihm haben 42,23 Prozent der Hüttlinger ihre Erststimme gegeben. 21,47 Prozent haben Leni Breymaier gewählt, 12,45 Prozent Margit Stumpp, 10.02 Prozent Arian Kriesch und 7,05 Prozent Jan-Hendrik Czada. Die Wahlbeteiligung lag bei 79,74 Prozent.

Zweitstimme

++ 21.15 Uhr - Adelmannsfelden: CDU-Kandidat ja, Partei nein 

Die Diskrepanz zwischen Kandidat und Partei ist bei den Wahlergebnissen in Adelmannsfelden besonders gut zu sehen: 42,30 Prozent der Wahlberechtigten haben Roderich Kiesewetter ihre Stimme gegeben, aber nur 26,05 Prozent seiner Partei, der CDU. Bei der SPD haben 20,49 Prozent ihr Kreuz gemacht, bei der FDP 15,09 Prozent, bei den Grünen 12,65 Prozent und bei der AfD 12,23 Prozent. Auf die „Sonstigen“ entfallen 13,48 Prozent. 

Die übrigen Direktkandidaten bleiben hinter den Ergebnissen ihrer Parteien zurück. Leni Breymaier kommt auf 17,17 Prozent, Jan-Hendrik Czada auf 11,25 Prozent, Margit Stumpp auf 9,73 Prozent und Arian Kriesch auf 8,38 Prozent. Sonstige: 11,15 Prozent, darunter auch der Linken-Kandidat Tim Steckbauer. Die Wahlbeteiligung in Adelmannsfelden ist sehr hoch, sie liegt bei 83,19 Prozent.

Zweitstimme

++ 20.57 Uhr - Vertrauensbeweis für Kiesewetter in Stödtlen 

52,82 Prozent: Das ist das Ergebnis bei den Erststimmen für Roderich Kiesewetter in Stödtlen. Damit spricht eine klare Mehrheit der Wählerinnen und Wähler von Stödtlen dem CDU-Bundestagsabgeordneten ihr Vertrauen aus. 15,26 Prozent wollen Leni Breymaier von der SPD in Berlin sehen, 8,67 Prozent sind für Margit Stumpp von den Grünen, 8,50 Prozent für Arian Kriesch von der FDP und nur 7,11 Prozent für Jan-Hendrik Czada von der AfD.

Auch bei den Zweitstimmen für die Parteien wiederholt sich dieses Bild, wenn auch gemäßigter: 40,94 Prozent für die CDU, 19,95 Prozent für die SPD, 12,32 Prozent für die FDP, 9,11 Prozent für die Grünen und 7,98 Prozent für die AfD. „Sonstige“: 9,72 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 78,25 Prozent.

Zweitstimme

++ 20.55 Uhr - In Schloßberg siegt Czada (AfD) vor Kiesewetter (CDU)

In Bopfingen liegt die AfD liegt sowohl bei den Erst-als auch bei den Zweistimmen auf Rang drei mit jeweils rund 17 Prozent Im Teilort Schloßberg lässt Jan-Hendrik Czada sogar Roderich Kiesewetter (CDU und Leni Breymaier (SPD) hinter sich. Hier kommt der AfD-Direktkandidat auf 30,68 Prozent. Bei den Zweitstimmen liegt die AfD in Schloßberg mit 29,13 Prozent vor der SPD mit 27,17 Prozent.

++ 20.53 Uhr - Kiesewetter fast überall vorn, CDU-Verluste aber erneut dramatisch

Noch sind nicht alle Bezirke ausgezählt, allerdings lässt sich auch für den Kreis schon jetzt festhalten: Die Verluste der CDU sind erneut dramatisch, während die SPD und die FDP sich sowohl im Wahlkreis 269 als auch 270 Grund zur Freude haben dürften, hier sind die Zuwächse am größten. Neben der CDU verlieren auch die Linken deutlich, erreichen aktuell keine drei Prozent mehr (2017: 5,5 Prozent).

++ 20.50 Uhr - Kiesewetter holt sich auch Ellwangen

Roderich Kiesewetter (CDU) erreicht in Ellwangen knapp 46 Prozent der Erststimmen, bei den Zweitstimmen bleiben die Christdemokraten mit 33,6 Prozent weit hinter diesem Ergebnis zurück. Die SPD liegt bei den Zweitstimmen bei 19,6 Prozent. Dritte Kraft ist hier die FDP mit 15,1 Prozent.  

Zweitstimme

++ 20.49 Uhr - Rosenberg: CDU bei 32,30 Prozent 

Rosenberg hat gewählt. Mit 32,30 Prozent der Stimmen hat hier die CDU die Mehrheit. Es folgen die SPD mit 17,52 Prozent und die FDP mit 16,21 Prozent. Die Grünen schieben sich mit 12,56 Prozent vor die AfD mit 10.23 Prozent. Auf die „Sonstigen“ entfallen 11,19 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt mit 80,60 Prozent wie überall hoch.

Das Direktmandat gibt die Mehrheit der Rosenberger Roderich Kiesewetter von der CDU: 45,82 Prozent haben ihn gewählt.

Zweitstimme

++ 20.42 Uhr - Kiesewetter siegt in Neresheim 

Hohe Wahlbeteiligung, klarer Sieger: In Neresheim sind 80,52 Prozent der Wahlberechtigten zur Tat geschritten. Und sie wollen mit großer Mehrheit den CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter wieder im Bundestag sehen. Allerdings ist sein Vorsprung vor den übrigen Kandidaten in Neresheim nicht ganz so riesig wie im Virngrund. 46,42 Prozent der Stimmen hat er in der Härtsfeldmetropole erhalten.

Leni Breymaier schneidet nicht ganz so schlecht ab wie im Virngrund, immerhin 16,58 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihr in Neresheim ihre Stimme. Auf dem dritten Platz folgt Jan-Hendrik Czada von der AfD mit 10,56 Prozent, gefolgt von Arian Kriesch von der FDP mit 9,98 Prozent. Margit Stumpp von den Grünen kommt auf 8,86 Prozent. Die „sonstigen“ Stimmen umfassen 7,59 Prozent.

Auch in Neresheim liegen die Parteien im Ergebnis nicht so weit auseinander wie die Direktkandidaten. 32,55 Prozent wählten CDU, 20,10 Prozent SPD, 15,98 Prozent FDP, 11,59 Prozent AfD und 10,21 Prozent die Grünen. Auf die „Sonstigen“ entfallen 9,55 Prozent der Stimmen.

Zweitstimme

++ 20.35 Uhr - Kiesewetter in Bopfingen besser als Gesamtpartei

Auch in Bopfingen hat Roderich Kiesewetter deutlich besser abgeschnitten als die Gesamtpartei bei den Zweitstimmen. Kiesewetter erreicht 38,3 Prozent, die CDU bleibt bei den Zweitstimmen knapp unter 30 Prozent. Die AfD kommt bei den Zweitstimmen unterm Ipf auf 17 Prozent.

Zweitstimme

++ 20.27 Uhr - Mehrheit in Kirchheim für CDU 

Die Kirchheimer sind mehrheitlich für eine konservative Regierung in Berlin. 38,56 Prozent der Wahlberechtigten haben ihre Zweitstimme der CDU gegeben. Auf dem zweiten Platz ist die SPD mit 16,06 Prozent. Die FDP unterstützen 14,10 Prozent der Kirchheimer Wählerinnen und Wähler, die AfD 12,98 Prozent. Nur 8,59 Prozent haben ihr Kreuz bei den Grünen gemacht. 9,69 Prozent der Stimmen entfallen auf „Sonstige“. 

Wie in anderen Virngrund-Gemeinden auch kann Roderich Kiesewetter sich freuen: Auch in Kirchheim ist die Unterstützung für den CDU-Abgeordneten, der sein Mandat verteidigen will, groß. Er erhält gut die Hälfte der Erststimmen, nämlich 50,19 Prozent. Leni Breymaier kommt auf 14,23 Prozent, Jan-Hendrik Czada finden 13,01 Prozent der Kirchheimer Wähler gut, Margit Stumpp 8,15 Prozent und Arian Kriesch 6,46 Prozent. „Sonstige“: 7,96 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 77,25 Prozent.

Gewinne Verluste Zweitstimme

++ 20.18 Uhr - Bürgerentscheid in Wört ist gescheitert

Der Bürgerentscheid in Wört über die geplante Aufstellung der beiden Bebauungspläne „Auchtfeld Ost“ und Auchtfeld III“ ist am Wahlsonntag gescheitert. Nur 39,6 Prozent  (345 Stimmen) votierten gegen die Ausweisung der geplanten neuen Baugebiete, 60,4 Prozent (526 Stimmen) sprachen sich dafür aus. Die Wahlbeteiligung am Bürgerentscheid war hoch, sie lag bei 72,4 Prozent.

++ 20.15 Uhr - Hohe Wahlbeteiligung in Ellenberg 

Sage und schreibe 81,39 Prozent der Berechtigten sind bei der Bundestagswahl in Ellenberg an die Urnen gegangen. Die meisten Zweitstimmen entfallen auf die CDU mit 37,88 Prozent. Dahinter rangiert die FDP mit 16,64 Prozent der Stimmen, dicht dahinter die SPD mit 16,18 Prozent. Es folgt die AfD mit 10,04 Prozent, das Schlusslicht bilden die Grünen mit 7,69 Prozent der Zweitstimmen. Die restlichen Stimmen fallen unter die „Sonstigen“, die sich auf 11,54 Prozent belaufen. 

Haushoch gewonnen bei den Direktkandidaten hat Roderich Kiesewetter, der ein weitaus besseres Ergebnis einfährt als seine eigene Partei. Ihn wollen gut die Hälfte der Ellenberger im Bundestag wiedersehen, nämlich 50,41 Prozent. Die anderen Kandidaten teilen sich die übrigen Erststimmen: mit 11,76 Prozent liegt Leni Breymaier knapp vor Arian Kriesch mit 10,77 Prozent.  Jan-Hendrik Czada von der AfD wollen mit 8,87 Prozent der Stimmen mehr Bürger aus Ellenberg als die Grüne Margit Stumpp. Sie erhält 8,51 Prozent.

Gewinne und Verluste Zweitstimme

++ 20.13 Uhr - Entspannt das Ergebnis abwarten

Auf Ergebnisse zu warten, kann müde machen. Während die Redaktionshunde chillen können, müssen Frauchen und Herrchen noch ausharren.

Auf Zahlen warten, kann müde machen.
Auf Zahlen warten, kann müde machen. (Foto: Schiegl)

++ 20.10 Uhr - SPD hat in Wasseralfingen bei Zweitstimme die Nase vorn

Auch der größte Aalener Stadtbezirk, Wasseralfingen, hat die Bundestagswahl ausgezählt. Hier konnte bei den Erststimmen zwar Roderich Kiesewetter (CDU) mit 31,34 Prozent Platz eins verteidigen, bei den Zweitstimmen hat aber die SPD die Nase vorn: 26,87 Prozent der Wählerinnen und Wähler votierten für sie, die CDU kommt nur auf 22,69 Prozent.

++ 20.07 Uhr - SPD Favorit bei Mitbürgern ohne deutschen Pass

Am Wahlsonntag haben in Aalen die ersten symbolischen Bundestagswahlen stattgefunden. Hier durften auch Mitbürger ohne deutschen Pass, ihre Stimme abgeben. Es wurden insgesamt 97 Stimmen abgegeben. Dabei lag die SPD sowohl bei der Erststimme als auch der Zweitstimme an der Spitze.  

++ 20.03 Uhr - Wört hat gewählt: Kiesewetter vorn

 Es zeichnet sich als Trend im Virngrund ab: Auch in Wört kann sich der CDU-Kandidat Roderich Kiesewetter über ein weitaus besseres Ergebnis freuen als seine Partei. 46,97 Prozent der Wahlberechtigten hier haben ihm ihre Stimme gegeben. Leni Breymaier erhält nur 16,14 Prozent, Margit Stumpp 7,62 Prozent, Arian Kriesch 9,3 und Jan-Hendrik Czada 9,98 Prozent der Erststimmen. Der Linke Tim Steckbauer läuft unter „Sonstige“, die zusammen 9,97 Prozent der Stimmen ausmachen.

 Deutlich anders fällt das Ergebnis bei den Zweitstimmen aus. Hier kann die SPD der CDU zwar nicht die Führung nehmen, aber der Abstand verringert sich: 34,94 Prozent gegenüber der SPD mit 20,22 Prozent. Auf dem dritten Platz ist die FDP mit 13,37 Prozent. Die Grünen kommen bei den Zweitstimmen auf 8,31 Prozent, die AfD auf zehn Prozent. Sonstige: 13,14 Prozent.

Die Wahlbeteiligung liegt bei 78,84 Prozent.

Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017.

++ 19.57 Uhr - Auch in Unterschneidheim gewinnt die Union

Kiesewetter holt mit 57,4 Prozent der Erststimmen deutlich besseres Ergebnis als die Gesamtpartei. Dafür schneidet die FDP bei den Zweitstimmen (15,4 Prozent) deutlich besser als der Wahlkreiskandidat Arian Kriesch (8,9 Prozent).

Zweitstimmen: CDU 43, SPD 14,2, FDP 15,4, AfD 10,6, Linke 1 Prozent.

Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2017

++ 19.52 Uhr - Tannhausen wählt Kiesewetter und CDU 

Als erste Gemeinde im Virngrund ist Tannhausen gegen 19.40 Uhr ausgezählt. Klarer Sieger ist der CDU-Direktkandidat Roderich Kiesewetter mit einer satten Mehrheit von 57,73 Prozent der Stimmen. Damit übertrifft er das Ergebnis seiner eigenen Partei bei Weitem. Für die CDU haben sich in Tannhausen mit ihrer Zweitstimme 41,49 Prozent der Wählerinnen und Wähler entschieden. 

Die Ergebnisse für die übrigen Parteien: 17,49 Prozent für die SPD, 6,78 Prozent für die Grünen, 15,75 Prozent für die FDP und 9,34 Prozent für die AfD. Die übrigen 9,25 Prozent verteilen sich auf die „Sonstigen“. 

Bei den Direktkandidaten bleiben Leni Breymaier mit 13,08 Prozent, Margit Stumpp mit 5,4 Prozent, Arian Kriesch mit 8,69 Prozent und Jan-Hendrik Czada mit 8,14 Prozent weit hinter Kiesewetter zurück. Die Wahlbeteiligung in Tannhausen liegt bei 77,19 Prozent.

Gewinne und Verluste in Tannhausen im Vergleich zu 2017.

++ 19.50 Uhr - FDP-Kandidat Kriesch freut sich über bisheriges Eregbnis

„Es ist bislang ein starkes Ergebnis“, sagt Arian Kriesch, FDP-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim. Er verlässt kurz seine Wahlparty in der Gaststätte bei Sonja im Hirschbachtal und meldet sich per Telefon bei den „Aalener Nachrichten / Ipf- und Jagst-Zeitung“.

Und wir werden in Verhandlungen mit der CDU und der SPD eine starke Position haben.

FDP-Kandidat Arian Kriesch

Für ihn sei das Ergebnis ein klarer Auftrag für eine Koalition der Mitte. „Und wir werden in Verhandlungen mit der CDU und der SPD eine starke Position haben.“  Nun gelte es, sachlich und fair in die Verhandlungen zu gehen und liberale Inhalte einzubringen.

„Die große Koalition wurde abgestraft und es freut mich, dass es keine Koalition rot-grün-rot geben wird.“ Obwohl bislang noch nicht alle Wahlbezirke im Wahlkreis Aalen-Heidenheim ausgezählt sind, freut es Kriesch, dass er nur knapp hinter der Grünen-Bundestagskandidatin Margit Stumpp liegt. „ Und die ist immerhin Abgeordnete.“

++ 19.49 Uhr - Kiesewetter weiter auf Siegeszug in Aalen

Auch im Aalener Stadthbezirk Waldhausen steht das Ergebnis fest: CDU-Mann Roderich Kiesewetter erringt 41,4 Prozent der Erststimmen, Leni Breymaier (SPD) schafft nur 18,8 Prozent. Weniger groß ist der Unterschied bei den Zweitstimmen: 31 Prozent für die CDU stehen 20,6 Prozent für die SPD gegenüber.

++ 19.47 Uhr - So sehen die Ergebnisse, Gewinne und Verluste in Riesbürg aus

So haben die Parteien in Riesbürg im Vergleich zu 2017 abgeschnitten.

++ 19.43 Uhr - Kiesewetter hängt Breymaier in Aalen-Hofen ab

Der kleinste Aalener Stadtbezirk, Hofen, hat ausgezählt: Bei den Erststimmen liegt Roderich Kiesewetter (CDU) mit fast 45 Prozent klar vorne. Leni Breymaier (SPD) kommt hier nur auf 23,3 Prozent, Margit Stumpp von den grünen auf 7,2 Prozent.

++ 19.42 Uhr - Was erwarten die Menschen von der neuen Bundesregierung?

Wir haben uns auf dem Ellwanger Wochenmarkt umgehört.

Alina Tluk, Tannhausen, Krankenschwester, 55 Jahre: Ich wünsche mir, dass die neue Regierung endlich eine Reform in der Pflege durchführt und soziale Aspekte in der Politik mehr berücksichtig werden. Die Pflege ist so wichtig und betrifft nicht nur ältere Menschen, sondern auch junge. Gegen den Pflegenotstand, wie ich ihn bei meiner Arbeit selbst erfahre, muss dringend etwas getan werden.

Alina Tluk
Alina Tluk (Foto: May)

++ 19.40 Uhr - Urnen und Wahlkabinen werden bis zur nächsten Wahl eingelagert

Während im Großen Sitzungssaal des Aalener Rathauses die Ergebnisse über die Leinwand flimmern, warten im kleinen Sitzungsaal die Mitarbeiter des Wahlamts auf die Wahlvorstände, die ihre Wahlkoffer mit den Unterlagen wieder abgeben. Die Urnen und Wahlkabinen werden laut Pressesprecherin der Stadt Aalen, Karin Haisch, am Montag durch Mitarbeiter des Bauhofs wieder eingesammelt und eingelagert. Bis zur nächsten Wahl.

++19.37 Uhr - Gräßle kratzt an den 30 Prozent

Inge Gräßle kratzt im Bezirk 269 nach eineinhalb Stunden der Auszählungen an den 30 Prozent bei den Erststimmen, die CDU liegt bei 25,93 bei den Zweitstimmen und liegt damit fast genau zehn Prozent hinter dem Ergebnis von 2017. Die SPD mit Tim Schwab dagegen gewinnt aktuell dazu, liegt bei knapp 22 Prozent (2017: knapp 17) und damit im bundesweiten Trend. Schwab selbst liegt bei den Erststimmen bei 24,23 Prozent.

++ 19.35 Uhr - Kiesewetter holt sich Riesbürg

Riesbürg hat als erste Gemeinde im Ostalbkreis fertig ausgezählt. Hier die Ergebnisse (Zweitstimmen): CDU 33,3, SPD 18,0, Grüne 10,1, FDP 14,4, AfD 12,6. 

Erststimmen: Kiesewetter: 45,7, Breymaier 15,9, Stumpp 8,3, Kriesch 8,8, Czada 12,3. Die Wahlbeteiligung in Riesbürg liegt bei 77,78 Prozent.

++ 19.33 Uhr - SPD führt in Aalen vor der CDU

In Aalen liegt nach der Auszählung von 24 der 62 Wahlbezirke die SPD bei den Zweitstimmen mit 25,4 Prozent vor der CDU, die auf 23,6 Prozent kommt. Bei den Erststimmen hingegen führt Roderich Kiesewetter (CDU) deutlich vor Leni Breymaier (SPD).

++ 19.28 Uhr - Erste Gemeinde im Wahlkreis: Nattheim hat ausgezählt

Das Ergebnis in Nattheim: Roderich Kiesewetter (CDU) holt 35,25 Prozent der Erststimmen. Leni Breymaier (SPD) kommt auf 21,47 Prozent. Margit Stumpp (Grüne), Arian Kriesch (FDP) und Jan-Hendrik Czada liegen mit rund elf bis zwölf Prozent fast gleichauf. 

Bei den Zweitstimmen ist es viel knapper. Die CDU erreicht 25,64 Prozent, die SPD 24,14 Prozent. Der dritte Platz geht an die FDP mit 15,85 Prozent.

++ 19.19 Uhr - So lief der Wahlkampf für Jan-Hendrik Czada (AfD)

AfD Kandidat Jan-Hendrik Czada im Interview

++ 19.16 Uhr - Roderich Kiesewetter holt sich (offenbar) Unterschneidheim

In Unterschneidheim räumt Roderich Kiesewetter so richtig ab. Nach neun von zehn ausgezählten Bezirken steht er bei den Erststimmen bei 58,51 Prozent, bei den Zweitstimmen schafft er es auf 44,25 Prozent.

Bei den Erststimmen hat Leni Breymaier (SPD) gar den zweistelligen Bereich verpasst (9,64), bei den Zweitstimmen sind es immerhin 13,10 Prozent. Erfolgreich bei den Zweitstimmen in Unterschneidheim ist Adrian Kriesch, der es hier auf 15,58 Prozent schafft. Bei den Erststimmen sind es für Kriesch und die FDP auf 8,65 Prozent.

++ 19.15 Uhr - In Aalen verlief die Wahl reibungslos

Seit mehr als einer Stunde sind die Wahllokale geschlossen. In Aalen ist alles reibungslos verlaufen, sagt die Pressesprecherin der Stadt Aalen, Karin Haisch. „Wir konnten alle Teams der Briefwahlbezirke vollzählig mit acht Personen besetzen.“ Für diejenigen, die spontan ausgefallen sind, konnte Ersatz beschafft werden. Für solche Fälle gebe es immer eine Reserve an Nachrückern. Und das sei in diesem Jahr sehr gut vorbereitet gewesen.

Im Großen Sitzungssaal des Rathauses kann das Ergebnis auf großer Leinwand verfolgt werden, aber auch auf www.aalen.de. „Wenn in den Wahllokalen ausgezählt wurde, und alles stimmt, geben die Wahlvorstände die Meldungen telefonisch durch und sie werden im Programm erfasst, das Ergebnis wird laufend aktualisiert.“

++ 19.07 Uhr - Kiesewetter führt vor Breymaier und Czada

Eine Stunde nun sind die Wahllokale geschlossen und aktuell führt nach wie vor Roderich Kiesewetter (7735 Stimmen, 36,75 Prozent), vor Leni Breymaier (4305/20,46). Damit hat die SPD aktuell einen Zuwachs gegenüber 2017 zu verzeichnen, Kiesewetter liegt knapp hinter seinem vergangenen Ergebnis. Die drittmeisten Stimmen hat Jan-Hendrik Czada bisher bekommen (2926/13,9). Czada liegt damit ebenfalls vor 2017.

++ 19.03 Uhr - CDU mit Verlusten in Aalen, SPD legt zu

In Aalen sind elf der 62 Stimmbezirke ausgezählt. Bei den Zweitstimmen führt die CDU vor der SPD. Die CDU muss deutliche Verluste gegenüber 2017 hinnehmen, die SPD kann hingegen zulegen. 

Bei den Zweitstimmen liegen in Aalen die Liberalen vor den Grünen. Kurz nach 19 Uhr steht es 15,3 zu 11,1 Prozent auf der Basis von elf ausgezählten Stimmbezirken.

++ 19.02 Uhr - Was erwarten die Menschen von der neuen Bundesregierung?

Wir haben uns auf dem Ellwanger Wochenmarkt umgehört.

Axel Küster, Ellwangen, Angestellter in der Kommunikationsbranche, 63 Jahre: Die neue Regierung sollte mehr für den Umweltschutz machen, und zwar wesentlich mehr. Außerdem hoffe ich, dass nach der Wahl AfD und dieBasis unter 5 Prozent liegen oder auf noch weniger Stimmen kommen.

Axel Küster (Foto: May)

++ 18.59 Uhr - SPD liegt in Heidenheim vorne

In Heidenheim ist die SPD bei 3 von 39 ausgezählten Bezirken bei den Zweistimmen deutlich vorne: 26,02 vs 16,88 Prozent.

++ 18.47 Uhr - Trend für Roderich Kiesewetter (CDU) scheint positiv zu sein

Erste Trendmeldung: Das Erststimmenergebnis für Roderich Kiesewetter ist bisher fast überall besser als das Zweitstimmenergebnis der CDU.

++ 18.45 Uhr - CDU führt derzeit bei den Zweitstimmen

15 Wahlbezirke sind ausgezählt. Bei den Zweitstimmen führt die CDU mit 32,6 Prozent. Die SPD liegt auf Platz 2 mit 18,6 Prozent. FDP und AfD liefern sich mit 14,4 und 13,8 Prozent ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Grünen liegen bei 9,5 Prozent.

++ 18.43 Uhr - In Westhausen könnte es knapp werden

In Westhausen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD ab. Ein Bezirk von insgesamt sechs ist ausgezählt, die CDU kommt demnach auf 31,7 Prozent, die SPD auf 29,3 Prozent. Deutlich dahinter die Grünen mit 13,8 Prozent. AfD knapp über fünf Prozent.

++ 18.42 Uhr - Kopf-an-Kopf-Duell in Abtsgmünd

Im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd-Backnang zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Duell ab, was die ersten Zahlen aus Abtsgmünd vermuten lassen. Bei den Erststimmen führt Inge Gräßle von der CDU mit 26,43 Prozent knapp vor Tim Schwab von der SPD (23,43), bei den Zweitstimmen ist es fast andersherum: Gräßle: 23,84, Schwab: 26,03. Allerdings ist dies der Stand nach Auszählung eines Wahlbezirks. Die Auszählungen nehmen nun allmählich an Fahrt auf.

++ 18.28 Uhr - Erster Wahlbezirk halb ausgezählt

Ein erster Wahlbezirk ist halb ausgezählt. Und zwar in Nattheim. Bei den Zweitstimmen liegt die CDU mit 30,6 Prozent vorne. Die SPD kommt auf 17 Prozent, die Grünen auf neun Prozent. Aber das ist noch wenig aussagekräftig. Nattheim hat insgesamt elf Wahlbezirke.

++ 18.15 Uhr - So steht SPD-Kandidatin Breymaier zu einer Koalition mit der Linkspartei

Im Interview erklärt die Bundestagskandidatin der SPD für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim, was sie von einer möglichen Koalition mit der Linken hält.

++ 18.00 Uhr - Die Wahllokale sind geschlossen

Die Wahllokale müssen ihre Türen schließen. Jetzt kann die Auszählung beginnen.

++ 17.58 Uhr - So erwarten die Abgeordneten das Wahlergebnis

Der Countdown läuft. Wer noch wählen will, muss sich sputen. Während die Grünen mit ihrer Bundestagskandidatin Margit Stumpp beim Wedelwirt in Heidenheim feiern, ist die SPD-Bundestagskandidatin Leni Breymaier in Berlin. Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter der CDU, ist zuerst bei der Wahlparty im Café Margit in Schwäbisch Gmünd und anschließend ist er in der CDU-Kreisgeschäftsstelle Ostalb in Aalen.

++ 17.55 Uhr - Was erwarten die Menschen von der neuen Bundesregierung?

Wir haben uns auf dem Ellwanger Wochenmarkt umgehört.

Evelyn Lutz, Schrezheim, Hausfrau und Mutter, 38 Jahre: Von der neuen Regierung erwarte ich vor allem, dass sie etwas für das Klima tut. Ich habe zwei Jungs, einer zwei Jahre und einer zwei Monate alt. Die wollen später auch noch gut leben können. Was die Corona-Politik angeht, gibt es wohl ganz verschiedene Meinungen. Ich persönlich bin für Impfungen und bin selbst auch geimpft. Nur durch Impfen kann ein normales Leben wieder möglich werden.

Evelyn Lutz
Evelyn Lutz (Foto: May)

++ 17.47 Uhr - Heute wird in Jagstzell doppelt gewählt

In Jagstzell werden die Bürgerinnen und Bürger nicht nur wegen der Bundestagswahl zur Urne gebeten, heute soll auch ein neuer Bürgermeister gewählt werden. Die Kandidaten finden Sie HIER.

++ 17.42 Uhr - Würde Roderich Kiesewetter unter einer grünen Kanzlerin dienen?

Der CDU-Bundestagsabgeordnete ist bereits früh morgens auf der Ostalb unterwegs. Wie er mit den momentan eher mauen Umfragewerten für seine Partei umgeht.

++ 17.40 Uhr - FDP-Kandidat Kriesch will bei Sonja im Hirschbachtal feiern

Derzeit sitzt der Bundestagskandidat der FDP Arian Kriesch noch im Auto und macht sich auf den Weg zur Gaststätte bei Sonja im Hirschbachtal. Hier findet die Wahlparty der Liberalen statt. „Gleich bin ich da“, sagt Kriesch gut gelaunt und freut sich auf den Abend, den sein Team organisiert hat. In nicht mehr einer halben Stunde schließen die Wahllokale und Kriesch ist gespannt.

++ 17.32 Uhr - AfD-Kandidat Czada schaut sich die Wahl zu Hause an

Eine Wahlparty der AfD im Wahlkreis Aalen-Heidenheim gibt es nicht. Auch an Wahlpartys der Partei in größeren Städten wird der Bundestagskandidat Jan Czada nicht teilnehmen. Vielmehr schaut er sich die Ergebnisse zu Hause an. Gegen später werde er sich auch noch mit  Kollegen und Wahlkämpfern austauschen. „Im Detail werden die Ergebnisse dann in den nächsten Wochen besprochen." Gewählt hat der in Kirchheim am Ries lebende 40-Jährige nach dem Mittagessen, wie er sagt.

++ 17.28 Uhr - Was erwarten die Menschen von der neuen Bundesregierung?

Wir haben uns auf dem Ellwanger Wochenmarkt umgehört.

Jochen Widdermann, Ellwangen, Mitarbeiter in der Stadtverwaltung, 51 Jahre: Ich wünsche mir einen echten Aufbruch von der neuen Regierung. Der Kampf gegen den Klimawandel sollte endlich von der Politik angepackt werden. Außerdem halte ich außenpolitische Themen für sehr wichtig. Diese kamen in dem meiner Meinung nach sehr oberflächlichen Wahlkampf viel zu kurz.

Jochen Widdermann
Jochen Widdermann (Foto: May)

++ 17.23 Uhr - So steht Grünen-Kandidatin Margit Stumpp zum ÖPNV auf dem Land

Margit Stumpp von den Grünen im Interview

++ 17.17 Uhr - Wahlparty der Linken in Aalen fällt vegan/vegetarisch aus

Nicht mehr lange und die Wahllokale schließen. Die Wahlparty der Partei Die Linke findet im Sangam in Aalen statt. Vor wenigen Minuten ist der Bundestagskandidat für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim, Tim Steckbauer, hier angekommen und „so langsam trudeln auch die ersten Mitstreiter ein“, sagt er.

Bei der Auswahl der Location habe auch das hier angebotene vegane und vegetarische Essen eine Rolle gespielt, sagt der 22-Jährige. Ob vor dem Ergebnis gespeist wird, zwischendurch oder danach, sei noch unklar. Er habe ein ganz gutes Bauchgefühl. Vor allem Erstwähler könne die Linke mit ihren Positionen überzeugen. Insofern hofft er, dass viele von ihnen zur Wahl gehen und „die richtige Wahl“ treffen.

++ 17.00 Uhr - Rentschler und Skusa haben bereits gewählt

Den Weg zum Wahllokal ersparen konnte sich Aalens Citymanager Reinhard Skusa. Wie viele hat er bereits vergangene Woche per Briefwahl seine Stimme abgegeben. Die Ergebnisse wird er heute Abend von zu Hause aus verfolgen. Das gilt auch für OB Thilo Rentschler, der um 12 Uhr im Wahllokal im Schubart-Gymnasium gewählt hat. Einen Tipp wollen beide nicht abgeben.

++ 16.43 Uhr - So steht Linken-Kandidat Tim Steckbauer zur Natofrage

Der Aalener Tim Steckbauer will für die Linke in den Bundestag einziehen. Zudem möchte er, dass Deutschland aus der Nato austritt.

++ 16.38 Uhr - Wahlbeteiligung in Aalen ist hoch - auch bei der Briefwahl

„Die Wahlbeteiligung ist gut“, sagt die Pressesprecherin der Stadt Aalen, Karin Haisch. Sie selbst hat um 13 Uhr  im Aalener Schubart-Gymnasium ihre Stimme abgegeben. Momentan treffen so langsam die Auszählteams der Briefwahlbezirke im Rathaus ein und bereiten sich auf die Auszählarbeiten vor, sagt Haisch. Sobald die Wahllokale um 18 Uhr geschlossen sind, kann es dann losgehen. „Wir haben rund 19 000 Briefwahlanträge bekommen, vor vier Jahren hatten wir rund 10 000 Briefwähler nach dem Auszählen.“ Einige Wahlumschläge seien auch noch heute Mittag im Rathaus abgegeben worden. 

++ 16.17 Uhr - Hohe Wahlbeteiligung zeichnet sich ab

Bei der Bundestagswahl 2021 zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Ellwangens Wahlleiterin Elena Kucher bestätigt diesen Eindruck auf Nachfrage von Schwäbische.de. Zahlen zur Wahlbeteiligung konnte sie um 16.30 Uhr noch nicht nennen. Die stehen erst mit dem Ergebnis fest, mit dem nicht vor 20.30 Uhr gerechnet wird. 

Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer haben im Vergleich zur Landtagswahl im März den doppelten Aufwand. Damals war nur eine Stimme auszuzählen, bei der Bundestagswahl sind es zwei. Erneut wird im Ellwanger Rathaus eine hohe Briefwahlbeteiligung erwartet. Die Briefwahlbezirke werden zum Schluss ausgezählt.

Stimmabgabe im Wahllokal der Eugen-Bolz-Realschule.
Stimmabgabe im Wahllokal der Eugen-Bolz-Realschule. (Foto: Siedler)

++ 16.00 Uhr - Unser Wahlblog startet

Herzlich willkommen zum Live-Blog der Aalener Nachrichten / Ipf- und Jagst-Zeitung zur Bundestagswahl 2021. Wohl so spannend wie noch nie ist diese Bundestagswahl. An dieser Stelle werden wir Sie, liebe Leser und User, bis in die Nacht hinein mit allen Neuigkeiten rund um die Wahl aus unseren Wahlkreisen 270 (Aalen-Heidenheim) und 269 (Backnang-Schwäbisch Gmünd) informieren, denn Spannung herrscht natürlich auch in unserer Region vor. Welches Wahllokal hat wann ausgezählt? Wie sind die Prognosen? Wie sieht es mit der Wahlbeteiligung aus? Das alles erfahren Sie von nahezu allen Redakteurinnen und Redakteuren dieses Hauses. Viel Spaß.

++ 15.30 Uhr - Wahl für diejenigen, die nicht wählen dürfen

Die symbolische Bundestagswahl, unter anderem organisiert von der VHS Aalen unter Leitung von Nicole Deufel, hat am Marktplatz in Aalen stattgefunden. Nach dem Motto: „Hier lebe ich, hier wähle ich“ haben sich viele Menschen mit Migrationshintergrund daran beteiligt. Deufel sagte bereits im Vorfeld, dass sie durch diese Maßnahme von ganz vielen Menschen erfahren hat, dass sie nicht wählen dürfen, von denen sie es niemals gedacht hätte.

Nach dem Motto: „Hier lebe ich, hier wähle ich“ haben sich viele Menschen mit Migrationshintergrund an der Aktion beteiligt.
Nach dem Motto: „Hier lebe ich, hier wähle ich“ haben sich viele Menschen mit Migrationshintergrund an der Aktion beteiligt. (Foto: Lämmerhirt)

++ 10.30 Uhr - Entspannter Start im Wahllokal im Schubart-Gymnasium

Ein Wahlzettel nach dem anderen landet in der Urne. „Langsam füllt es sich“, sagt Wahlvorsteher Jürgen Lepper im Raum 1 am Schubart-Gymnasium. Es ist halb elf Uhr, und nach einem eher ruhigen Morgen finden immer mehr Wählerinnen und Wähler aus dem Aalener Wahlbezirk 10 den Weg in die Klassenzimmer im Untergeschoss der Schule, die für die Bundestagswahl zu Wahllokalen umfunktioniert worden sind. „Bisher haben rund zehn Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme angegeben“, sagt Lepper. 

Das Schubart-Gymnasium als Wahllokal.
Das Schubart-Gymnasium als Wahllokal. (Foto: Möcklin)

++ 8.30 Uhr - Wilma will wählen

Eine der Ersten, die am Sonntagmorgen zur Wahl gegangen sind, waren die Besitzer von Wilma. Wäre es nach der zweijährigen Australian-Shepherd-Hündin gegangen, hätten Frauchen und Herrchen ihr Kreuz bei der Tierschutzpartei machen müssen. Das haben sie trotz Liebe zur ihrem Vierbeiner allerdings nicht getan. Die Entscheidung sei ihnen dieses Mal aber nicht leicht gefallen, sagen die beiden.

Auch Hündin Wilma ist zur Wahl gegangen.
Auch Hündin Wilma ist zur Wahl gegangen. (Foto: Schiegl)

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