Boncium schwärmt von der Eventarena

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Von Tokyo nach Aalen: Franziska Helmle berichtete bei der Pecha-Kucha- Night im Aalener Autohaus Widmann begeistert über ihr Leb (Foto: Kullmann)

Exotische Sprachen besitzen aussprachemäßig viele Fallen, in die man tappen kann. Beispielsweise „Pecha Kucha“. Das ist japanisch und spricht sich „Petschaschka“ oder so aus. So recht weiß das aber keiner. Glücklicherweise war bei der zehnten Pecha-Kucha-Night (PKN) im Aalener Autohaus Widmann Franziska Helmle mit von der Partie. Da die ehemalige Praktikantin der „Aalener Nachrichten“ schon seit längerem Japan bereist, ließ es sich Pecha-Kucha-Moderatorin Gerburg Maria Müller nicht nehmen, sie flugs nach der Aussprache zu fragen. Irgendwie klang Helmles Japanisch tatsächlich nach „Petschaschka“. Japaner wollten kein „u“ sprechen, begründete sie und beließ es nicht nur bei dieser Einsicht in das Innenleben der Insulaner. Franziska Helmle hatte noch wesentlich Informativeres zu bieten, als sie über Land und Leute referierte. Danach gab es eine Beat- und Poppause mit der Band „Renates“.

Jeder der insgesamt elf PKN-Referenten durfte genau sechs Minuten und 40 Sekunden über sein jeweiliges Anliegen reden. Während Claudia Sünder über Powerfrauen sprach, nutzte VR-Bank-Vorstand Hans-Peter Weber die Gelegenheit die „OstalbBürgerEnergie“ vorzustellen. Robert Boncium ergriff ebenfalls die Gelegenheit, um im völlig überfüllten Autohaus von seiner Eventarena zu schwärmen. Mindestens 5000 Besucher sollen dort Platz finden und sie soll Mehrwert für alle bringen. Einzelhandel und Gastronomie würden profitieren, in der Folge entstünden Arbeitsplätze und Aalen würde in seiner Funktion als regionales Zentrum gestärkt, so Boncium. Als Vision schweben ihm kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Großveranstaltungen vor. Vereine und Schulen hätten für ihre Events den idealen Platz, die Hallensituation in der Stadt würde sich entspannen. Multifunktional solle alles sein, für die anreisenden Besucher stünde ein Verkehrsleitsystem bereit und zu guter Letzt kämen sogar internationale Stars an den Kocher. Und während Robert Boncium sich die 9000-Quadratmeter-Hallen noch in schillerndsten Farben ausmalte, wollte Gerburg Maria Müller von den PKN-Besuchern wissen, was davon zu halten sei. Ergebnis der spontanen Abstimmung: Wenige dafür, wenige dagegen, der große Rest wollte oder konnte nichts damit anfangen.

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