„Bernes“ bewahrt den VfR vor der Blamage

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Ja, tatsächlich: Bettringen traf in der Ostalb Arena. Und nicht nur ein Mal.
Ja, tatsächlich: Bettringen traf in der Ostalb Arena. Und nicht nur ein Mal. (Foto: Thomas Siedler)

Statistik

VfR Aalen: Layer (119. Bernhardt) - Knipfer, Sakai, Ramaj (81. Müller), Herrmann, Vastic (60. Barini), Windmüller, Appiah, Bux (46. Bezerra Ehret), Merk, Senger.

SG Bettringen: Ziesel - Knödler (83. Sigloch), Herr, Gräßle (80. Anedda), Sanogo, Schneider (74. Kiesle), Adam, Strobel, Stich, Wicker (32. Fischer), Widmann.

Tore: 0:1 Gräßle (17., Strafstoß) 0:2 Strobel (35.) 1:2 Sakai (47.) 2:2 Barini (80.).

Elfmeter: Aalen: Herrmann, Merk, Senger, Barini, Bezerra, Windmüller (gehalten)/Bettringen: Herr, Sanogo, Adam, Anedda, Wiedmann und Stich (beide gehalten). (jubl)

Die Trainerstimmen

Bernd Maier (SG Bettringen): „Elfmeterschießen ist immer Glückssache. Daher habe ich mit der Niederlage kein Problem. Wir haben den VfR Aalen in das Elfmeterschießen gezwungen. Das Team hat eine starke Leistung gezeigt und ich bin wahnsinnig stolz auf meine Jungs. Wir können die Ostalb-Arena mit hoch erhobenen Kopf verlassen. Durch den Pokalsieg, der uns nochmal gepusht hat, haben wir uns dieses Spiel hier verdient. Mit etwas Glück hätten wir uns für unsere Leistung auch belohnen können. Wir sind lange Wege gegangen, jeder hat alles gegeben und für den anderen gekämpft. Wir müssen uns nicht vorwerfen.“

Roland Seitz (VfR Aalen): „Was soll ich sagen? Mir fehlen einfach die Worte. Klar freue ich mich, dass wir gewonnen haben. Aber das war es dann auch schon.“ (jubl)

Die Spielerstimmen

Gino Windmüller (VfR Aalen): Wir haben gewonnen, aber es ist uns sehr schwer gefallen. Wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns. Wie es aussieht, hat uns die Corona-Pause weiter zurückgeworfen als wir dachten. Aber wir schauen nach vorne und geben alles, um eine gute Saison zu spielen.

Dominik Kiesle (SG Bettringen): In der ersten Halbzeit haben wir alles richtig gemacht. Wir hatten einen guten Zug zum Tor und hätten sogar das verdiente 3:0 machen können. Stattdessen kam der Anschlusstreffer viel zu früh. Dass wir dann im Elfmeterschießen verloren haben ist Pech. Auf jeden Fall können wir stolz sein.“

Tim Adam (SG Bettringen): Wenn man zur Pause verdient 2:0 führt und dann im Elfmeterschießen verliert, ist das schon bitter. Zumal wir es versäumt haben, das 3:0 zu machen. Dass Aalen extra für das Elfmeterschießen noch den Stammtorwart einwechselt zeigt uns, dass sie Angst hatten gegen uns zu verlieren. Und dann noch die Szene mit Patrick (Gräßle). Hier muss Rot kommen. Aber egal. Wir sind stolz auf uns und das feiern wir jetzt.

Patrick Gräßle (SG Bettringen): Abhaken und fertig. Die Runde ist noch lang und wir wollen wenn es geht aufsteigen. Das Pokalspiel war unser Bonbon. Wir haben unsere Stärken ausgespielt und waren mit unseren schnellen Leuten immer gefährlich. Wir haben uns hier gut verkauft und waren dem 3:0 näher als Aalen dem Anschlusstreffer. Der ist dann einfach zu früh gefallen. Das hat Aalen in die Karten gespielt. Aber richtige Torchancen hatte Aalen auch nicht. Hauptsache ist, dass sich bis aus Wesley (Wicker) keiner verletzt hat.

Wesley Wicker (SG Bettringen): Leider haben wir uns nicht belohnt, aber wenn man nach 120 Minuten im Elfmeterschießen verliert – damit kann ich leben. Ich bin wahnsinnig stolz Teil des Teams zu sein. Die elf Jungs auf dem Platz haben alles gegeben. Jeder war für den anderen da. Das ist einfach ein geiles Gefühl. Und jetzt wird gefeiert.

Oliver Glass (Teammanager SG Bettringen): Über das ganze Spiel hinweg sind wir weite Wege gegangen. Das Team ist über sich hinausgewachsen und Bernd (Maier) hat die Mannschaft super eingestellt. Wir haben uns vor allem in der ersten Halbzeit ein Chancenplus erarbeitet, so dass wir auch verdient mit 2:0 geführt haben. Leider haben unsere Kräfte nicht ausgereicht. Aber wir sind auch nach dem 2:2 nicht auseinandergebrochen, sondern haben weiter unsere Chancen gesucht. Dass wir am Ende im Elfmeterschiesen verloren haben war Pech. Aber die Jungs haben alles gegeben und ihr „Spiel des Lebens“ gespielt. Darauf sind wir stolz. (jubl)

Die SG Bettringen hat Aalen in der ersten Runde um den WFV-Pokal am Rande einer Niederlage – 6:7. Die SGB führt zur Pause mit 2:0. Der Verlauf und die Stimmen eines fast unglaublichen Spiels.

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Tore: 0:1 Gräßle (17., Strafstoß) 0:2 Strobel (35.) 1:2 Sakai (47.) 2:2 Barini (80.).

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Bernd Maier (SG Bettringen): „Elfmeterschießen ist immer Glückssache. Daher habe ich mit der Niederlage kein Problem. Wir haben den VfR Aalen in das Elfmeterschießen gezwungen. Das Team hat eine starke Leistung gezeigt und ich bin wahnsinnig stolz auf meine Jungs. Wir können die Ostalb-Arena mit hoch erhobenen Kopf verlassen. Durch den Pokalsieg, der uns nochmal gepusht hat, haben wir uns dieses Spiel hier verdient. Mit etwas Glück hätten wir uns für unsere Leistung auch belohnen können. Wir sind lange Wege gegangen, jeder hat alles gegeben und für den anderen gekämpft. Wir müssen uns nicht vorwerfen.“

Roland Seitz (VfR Aalen): „Was soll ich sagen? Mir fehlen einfach die Worte. Klar freue ich mich, dass wir gewonnen haben. Aber das war es dann auch schon.“ (jubl)

Die Spielerstimmen

Gino Windmüller (VfR Aalen): Wir haben gewonnen, aber es ist uns sehr schwer gefallen. Wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns. Wie es aussieht, hat uns die Corona-Pause weiter zurückgeworfen als wir dachten. Aber wir schauen nach vorne und geben alles, um eine gute Saison zu spielen.

Dominik Kiesle (SG Bettringen): In der ersten Halbzeit haben wir alles richtig gemacht. Wir hatten einen guten Zug zum Tor und hätten sogar das verdiente 3:0 machen können. Stattdessen kam der Anschlusstreffer viel zu früh. Dass wir dann im Elfmeterschießen verloren haben ist Pech. Auf jeden Fall können wir stolz sein.“

Tim Adam (SG Bettringen): Wenn man zur Pause verdient 2:0 führt und dann im Elfmeterschießen verliert, ist das schon bitter. Zumal wir es versäumt haben, das 3:0 zu machen. Dass Aalen extra für das Elfmeterschießen noch den Stammtorwart einwechselt zeigt uns, dass sie Angst hatten gegen uns zu verlieren. Und dann noch die Szene mit Patrick (Gräßle). Hier muss Rot kommen. Aber egal. Wir sind stolz auf uns und das feiern wir jetzt.

Patrick Gräßle (SG Bettringen): Abhaken und fertig. Die Runde ist noch lang und wir wollen wenn es geht aufsteigen. Das Pokalspiel war unser Bonbon. Wir haben unsere Stärken ausgespielt und waren mit unseren schnellen Leuten immer gefährlich. Wir haben uns hier gut verkauft und waren dem 3:0 näher als Aalen dem Anschlusstreffer. Der ist dann einfach zu früh gefallen. Das hat Aalen in die Karten gespielt. Aber richtige Torchancen hatte Aalen auch nicht. Hauptsache ist, dass sich bis aus Wesley (Wicker) keiner verletzt hat.

Wesley Wicker (SG Bettringen): Leider haben wir uns nicht belohnt, aber wenn man nach 120 Minuten im Elfmeterschießen verliert – damit kann ich leben. Ich bin wahnsinnig stolz Teil des Teams zu sein. Die elf Jungs auf dem Platz haben alles gegeben. Jeder war für den anderen da. Das ist einfach ein geiles Gefühl. Und jetzt wird gefeiert.

Oliver Glass (Teammanager SG Bettringen): Über das ganze Spiel hinweg sind wir weite Wege gegangen. Das Team ist über sich hinausgewachsen und Bernd (Maier) hat die Mannschaft super eingestellt. Wir haben uns vor allem in der ersten Halbzeit ein Chancenplus erarbeitet, so dass wir auch verdient mit 2:0 geführt haben. Leider haben unsere Kräfte nicht ausgereicht. Aber wir sind auch nach dem 2:2 nicht auseinandergebrochen, sondern haben weiter unsere Chancen gesucht. Dass wir am Ende im Elfmeterschiesen verloren haben war Pech. Aber die Jungs haben alles gegeben und ihr „Spiel des Lebens“ gespielt. Darauf sind wir stolz. (jubl)

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