Beck gegen Eisele: Das Duell der Torjäger

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Nico Schoch

Die Aufstockung der Fußball-Kreisliga A II auf 17 statt wie bisher 16 Teams hat so ihre Tücken. Dies betrifft in erster Linie die beteiligten Mannschaften und ihre Zuschauer, die sich auf einen weiteren Spieltag unter der Woche einstellen müssen. Anpfiff ist am Mittwoch um 18 Uhr.

Ein Gipfeltreffen steht in Eigenzell auf dem Programm: Tabellarisch liegt Wasseralfingen (7./9 Punkte) zwar schon ein Stück weit hinter der gastgebenden DJK SV (1./15) zurück, besitzt aber einen Torjäger auf Augenhöhe. Die Eigenzeller haben mit 15 Treffern auf fünf Partien bereits eine bemerkenswerte Durchschlagskraft offenbar, wobei Angreifer Patrick Beck mit seinen sechs Torerfolgen bislang herausragt. Doch auch die Union hat einen äußerst zuverlässigen Torjäger: SG-Torgarant Jens Eisele liegt mit Patrick Beck an der Spitze der Torjägerliste. Doch nicht nur im Hinblick auf die Qualitäten von Eisele sollte sich der Klassenprimus in Acht nehmen. Wasseralfingen hat mit zwölf Gegentreffern bereits die zweitmeisten aller Teams hinnehmen müssen, konnte aber durch die beiden knappen Siege gegen Dorfmerkingen II (2:1) und Westhausen (3:2) wieder auf Tuchfühlung zu den Spitzenpositionen gehen. In Lauerstellung befindet sich Hüttlingen (2./12), das seinen Erfolgslauf bei Dorfmerkingen II (8./7) fortsetzen möchte.

Während Schwabsberg-Buch (3./12) spielfrei hat, bietet sich drei weiteren Mannschaften die Chance den Rückstand zur Spitze zu verringern. Tannhausen (5./9) und Pfahlheim (4./10) liefern sich ein Verfolgerduell. Eine harte Nuss hat auch Kerkingen (6./9) in Schloßberg (12./4) zu knacken. Die Kerkinger sind derzeit die Minimalisten der Liga: Erst vier eigene Torerfolge, aber bereits drei Siege in vier Partien gab es zu bejubeln. Der SSV Aalen (9./6) und Stödtlen (10./6) wissen noch nicht so genau, wo sie eigentlich stehen. Nur ein Sieg hilft beiden Kontrahenten, um den Anschluss zur oberen Tabellenregion herzustellen. Am Tabellenende finden sich fünf Krisenteams. Das gilt insbesondere für den Bezirksliga-Absteiger Ebnat (15./3), das nach zuletzt vier Niederlagen in Folge gegen den schwach gestarteten TV Bopfingen (11./5) auf die Trendwende hofft. Zeitgleich hofft Adelmannsfelden (17./0) auf ein erstes Erfolgserlebnis, auch den Gästen aus Ellenberg (14./3) droht nach einem Stotterstart eine Zittersaison. Nichts verschenken hat auch das noch sieglose Westhausen (16./1) vor seiner Partie gegen Abtsgmünd (13./3).

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