Baujahr im Ostalbkreis: 776 neue Wohnungen

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2017 wurden damit 23 Prozent weniger neue Wohnungen gebaut als noch im Vorjahr.
2017 wurden damit 23 Prozent weniger neue Wohnungen gebaut als noch im Vorjahr. (Foto: Wohnungsbau)
Aalener Nachrichten

Im Ostalbkreis sind im vergangenen Jahr 776 Neubauwohnungen entstanden – 510 davon in Ein- und Zweifamilienhäusern.

2017 wurden damit 23 Prozent weniger neue Wohnungen gebaut als noch im Vorjahr. Insgesamt haben die Bauherren im Ostalbkreis demnach im vergangenen Jahr 309,1 Millionen Euro in den Neubau von Wohnungen investiert. „Das klingt viel. Tatsächlich müsste es aber mehr sein, wenn der Ostalbkreis seinen Beitrag zur Wohnraum-Offensive leisten will“, sagt Andreas Harnack (IG BAU) vom Verbändebündnis Wohnen.

Das Verbändebündnis Wohnen fordert daher jetzt den Bund, das Land Baden-Württemberg und auch die Kommunen auf, mehr für den Wohnungsbau zu tun. Vor allem für den bezahlbaren Wohnraum. „Gerade für den sozialen Wohnungsbau muss deutlich mehr getan werden. Ebenso für den Neubau von Wohnungen, bei denen sich die Menschen die Miete auch leisten können“, so Harnack.

„Abgeordnete sind gefragt“

Auch das Wohneigentum im Ostalbkreis müsse effektiv gefördert werden. „Es müssen sich wieder mehr Menschen die eigenen vier Wände leisten können – vom Maurer bis zur Industriekauffrau. Handwerker, die Wohnungen bauen, sollten auch in der Lage sein, sich eine eigene Wohnung anzuschaffen“, so das Bündnis Wohnen.

An die heimischen Bundestagsabgeordneten appelliert das Wohn-Bündnis, dem Wohnungsbau jetzt die „politische Power“ zu geben, die der Bau braucht. „Es kommt darauf an, dass die Bundestagsabgeordneten aus dem Ostalbkreis und ganz Baden-Württemberg in Berlin Farbe bekennen“, sagt Harnack.

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