Bahnhalt West: Bürgerinitiative geht an die Öffentlichkeit

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Die neu gegründete Bürgerinitiative (BI) „Interessengemeinschaft Hofherrnweiler-Unterrombach“ ist am Freitagabend mit einer Informationsveranstaltung in der TSG-Halle an die Öffentlichkeit gegangen. Sie fühlt sich über geplante Maßnahmen in der westlichen Vorstadt nicht ausreichend informiert und will aktiv eingebunden werden, sagt Michael Cavar, mit Martin Stegmaier Sprecher der Initiative. Cavar gegenüber den „Aalener Nachrichten“: „Wir sind nicht prinzipiell gegen alles, aber wir wollen informiert werden und mitgestalten können!“

Die BI befürchtet beispielsweise noch mehr Abgase, Verkehr und Lärm und ein noch größeres Verkehrschaos durch die Bundesstraße 29, deren vierspuriger Ausbau deutlich höhere Lärm-, Abgas- und Lichtemissionen zur Folge haben werde, und durch den Bahnhalt West. Dessen Notwendigkeit stellt sie in Frage und erwartet bei einer Realisierung eine Parkplatznot. Zudem sei dort das Konzept für den ÖPNV unklar.

Weitere Verkehrsprobleme durch ein noch höheres Verkehrsaufkommen werde es auch am Bottich geben. Kinder, Radfahrer und Bürger würden auf dem Weg zum Spielplatz, zur TSG und in die Stadt zunehmenden Gefährdungen ausgesetzt.

Die beiden geplanten neuen Baugebiete im Sauerbach mit insgesamt fast zehn Hektar Fläche, wo zum Teil Wohnhäuser mit sechs und sieben Stockwerken vorgesehen seien, bedrohten die Frischluftschneise der Stadt. Cavar: „Mit diesem Eingriff in die Natur soll eine Grünfläche zugepflastert werden!“ Die BI fürchtet außerdem um wertvolle Biotope in den „Dürrwiesen“, wo ein Regenrückhaltebecken in Planung ist. Kurzum: Intakte Naherholungsgebiete würden zerstört. Ein ausführlicher Bericht folgt.

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