In der Kirchstraße sind die Bagger angerückt: Die Katholische Kirchengemeinde Fachsenfeld baut für rund 2,5 Millionen ihr neues
In der Kirchstraße sind die Bagger angerückt: Die Katholische Kirchengemeinde Fachsenfeld baut für rund 2,5 Millionen ihr neues Gemeindezentrum. (Foto: Markus Lehmann)
Freier Mitarbeiter

In der Kirchstraße sind jetzt die Bagger da und machen Platz für das neue mehreckige Gemeindezentrum inklusive Pfarramt der Katholischen Kirchengemeinde Fachsenfeld. Rund 2,5 Millionen kostet es, vom bischöflichen Ordinariat in Rottenburg gibt es einen Zuschuss. Ende beziehungsweise im Herbst nächsten Jahres soll es fertig sein Die ältesten Gebäudeteile stammen noch aus den 30iger-Jahren, 1954 war das nun abgerissene Jugendheim angebaut worden.

Eine Sanierung wäre viel zu teuer geworden. Vor mehr als drei Jahren hatte der Kirchengemeinderat festgestellt, dass sich eine grundlegende Sanierung nicht lohne. Beim ersten „Baggerbiss“ hatte der stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Hubert Schneider, die Pfarrer Hans-Dieter Retzbach und Karl Blum, den Architekten, den Bauleiter und Kirchengemeinderäte und Ortsvorsteher Jürgen Opferkuch begrüßt und das Projekt vorgestellt.

Vor etwa einem Jahr hatte ein Preisgericht tagt, in dem auch Aalens Erster Bürgermeister vertreten war. Für Wolfgang Steidle passt das neue Zentrum genau hier her, es füge sich sehr gut ein, auch in Verbindung mit der Kirche und es sei ein starkes Zeichen für ein Stück Heimat. Für ihn ist es „ein kleiner Edelstein auf der grünen Wiese.“

Der geplante Ausbau der Kirchstraße wird zeitlich etwas zurückgestellt, um sie in die Gesamtsituation mit dem künftigen Gemeindezentrum einzufügen. Opferkuch war bereits dabei, als für den Anbau des Jugendheims per Hand und mit Loren der Baugrund ausgehoben wurde. Nun sei er auch beim Neubau des Gemeindezentrums dabei und sowas erlebe man ja nicht so oft. Für Fachsenfelds Ortsvorsteher ist der Neubau eine tolle Chance für ein noch intensiveres Gemeindeleben: „Es wird ein Zentrum des Zusammenlebens der Gesamtgemeinde.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen