B29-Neubau: Stadt soll fast eine Million Euro mitbezahlen

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Neuer B29-Anschluss: Stadt soll fast eine Million Euro mitbezahlen
Neuer B29-Anschluss: Stadt soll fast eine Million Euro mitbezahlen (Foto: Grafik: Stadt Aalen)

Die Stadt Aalen soll für den Bau des neuen Anschlusses des Industriegebiets an die vierspurig geplante B29 zwischen Aalen und Essingen auf Höhe der Firma Lobo fast eine Million, genau 965.805 Euro, mitbezahlen. Dafür verlangt der Bund bereits im Vorfeld eine Vereinbarung.

Mit dieser auch für ihn neuen Festlegung hat Baubürgermeister Wolfgang Steidle die Mitglieder des Technischen Ausschusses überrascht und verärgert. Die hätten die Vereinbarung am Mittwoch in der Vorberatung billigen sollen. Was sie aber nicht taten und die Sache an den Gemeinderat nächste Woche verwiesen. Grundlage für die Kostenbeteiligung ist laut Steidle die sogenannte Straßenkreuzungsrichtlinie des Bundes.

Mitzahlen soll die Stadt für die von dem Anschlussbauwerk ausgehenden drei Straßenäste Richtung Aalen, Richtung Essingen und ins Industriegebiet, weil die zugleich einmal den bisherigen kommunalen Anschluss Daimlerstraße ersetzen sollen. Von einer solchen Kostenbeteiligung sei nie die Rede gewesen, befanden gleich mehrere Ausschussmitglieder und verlangten bis zur Gemeinderatssitzung eine Überprüfung der Rechtsgrundlage für das Verlangen des Bundes.

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