Auf dem Salchenfeld wird gebaggert

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 Auf dem Salchenfeld ist wieder der Bagger angerückt. Die Firma Alfing lässt gerade den Wasserabfluss talwärts ausbaggern.
Auf dem Salchenfeld ist wieder der Bagger angerückt. Die Firma Alfing lässt gerade den Wasserabfluss talwärts ausbaggern. (Foto: Markus Lehmann)

Auf dem Salchenfeld östlich der gesperrten ehemaligen Kleingartenanlage am Erzweg ist wieder der Bagger angerückt. Die Firma Alfing als Beitzer des Geländes lässt momentan den Wassergraben talabwärts ausräumen, damit es hier bei Starkregen nicht zu einem Stau kommen und das Wasser ungehindert abfließen kann.

Mit der Neugestaltung der weitläufigen Wiesenfläche war im Spätherbst begonnen worden. Die terrassenartig angelegte Landschaft war immer wieder Thema im Wasseralfinger Ortschaftsrat gewesen und sorgte dort regelmäßig für Verärgerung. Vor allem, als sich nach den heftigen Regenfällen im Mai 2016 eine regelrechte Schlammflut bergab gewälzt und unter anderem vier Tennisplätze unter sich begraben hatte.

Der Aushub stammte von der Maschinenfabrik Alfing Kessler, die hier auf dem betriebseigenen Gelände rund 65 000 Kubikmeter Erdreich ablagerte, als sie 2015 für etwa 50 Millionen Euro eine neue Pkw-Kurbelwellen-Produktion baute. Die „Terrassenlandschaft“, die auch vom Freibad aus gut zu sehen war, hatte immer wieder für Diskussionen gesorgt. Moniert worden war vor allem, dass das Salchenfeld nicht in den ursprünglichen Zustand versetzt worden war.

Nach dem Unwetter 2016 hatte der provisorische Damm den Wasser- und Hagelmassen nicht mehr standgehalten und war gebrochen. Der Schlamm überrollte einen Zaun und machte vier der acht Tennisplätze des TSV unbespielbar. Ein anderer Teil der Schlammmassen schoss die Sonnenbergstraße hinab und stoppte erst beim „Wilden Mann“. Auch nach anderen heftigen Regenfällen floss schlammiges Wasser talabwärts.

Die Stadt Aalen hat das Salchenfeld als „Grünzug“ vorgesehen. Neben der „Urbanen Wildnis“ (die ehemalige Erzweg-Kleingartenanlage) soll hier an der Straße nach Röthardt und zum Besucherbergwerk eine natürliche, artenreichere Fläche entstehen als Verbindung zum Albtrauf am Braunenberg.

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