ASA-Damen: Erster Sieg – und das im Derby

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 Die Aalenerinnen trafen im Derby oft genug.
Die Aalenerinnen trafen im Derby oft genug. (Foto: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

ASA: Ronja Zeller - Mara Kausch (2), Tina Rieger (2), Patricia Ilg (1) Katja Ahrend (4), Jana Zirpins (3), Merisa Halilovic (4), Leonie Bleier (3), Franziska Auer (1), Jule Miltner (1), Nadine Eberhardt (2), Marie Schütz, Lorena Lenz, Laura Kuhar (1).

Mit dem Ziel, effektiver im Angriffsspiel und mit einer kompakten Abwehrleistung vor allem gegen die wurfgewaltige Linkshänderin Karen Huep aufzutreten, starteten die Handball-Bezirksliga-Damen der Aalener Sportallianz in das Derby gegen die HSG. Am Ende stand ein 24:21-Sieg.

Die ASA eröffnete mit dem ersten Treffer das Spiel und legte vor, bis die Spielgemeinschaft in der achten Spielminute den Ausgleich zum 3:3 erzielen konnte. Die Mannschaft, um die Spielführerinnen Lenz/Ilg, konnte sich immer wieder einen Vorsprung erarbeiten, sich aber nicht entscheidend absetzen. Erst ab der 20 Spielminute, beim Stand vom 11:10, gelang es den Vorsprung auf 15:10 auszubauen. Der HSG versuchte den Rückstand zu minimieren, aber die Aalener Damen konnten einen Drei-Tore-Vorsprung mit in die Halbzeitpause nehmen.

Nach dem Seitenwechsel konnte die ASA nicht an die starke erste Halbzeit anknüpfen und musste in der 37 Spielminute den Anschlusstreffer zum 17:16 hinnehmen. Ab diesem Zeitpunkt wurde den Zuschauern, durch alle Beteiligten am Spielgeschehen, eine vogelwilde Vorstellung geboten.

Nicht nur eine Zeitstrafe

Trotz zweier Zeitstrafen und vier Siebenmeter gegen die ASA konnte das Team den Spielstand von 17:16 halten und nach acht torlosen Minuten selber das Tor zum 18:16 zu erzielen. Die HSG verkürzte erneut durch einen Siebenmeter, aber im Gegenzug konnten Bleier, Eberhart und Zirpins in Szene gesetzt werden und der Drei-Tore-Vorsprung war wieder hergestellt. In den folgenden zweieinhalb Minuten gab es eine erneute Zeitstrafe gegen die ASA und jeder Angriff der HSG wurde mit einem Siebenmeter gegen die ASA belohnt. Zusätzliche handelte sich Trainerin Beyrle eine unnötige, aber berechtigte Zeitstrafe gegen die Bank ein, die beim Spielstand von 21:19 möglicherweise spielentscheidend hätte sein können. Aber auch hier zeigte die Mannschaft Moral und bügelte die Strafe gegen die Bank mit viel Einsatz aus und durch Auer konnte der Vorsprung auf 22:19 wieder hergestellt werden. Die HSG stellte auf eine offensivere Abwehrvariante um, was kurz zu der ein oder anderen Unsicherheit führte, aber ein Doppelpack von Halilovic besiegelte den Derbysieg, so dass die weitere Zeitstrafe und der siebzehnte zugesprochene Siebenmeter für die HSG kaum noch Beachtung fanden. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem absoluten Willen zum Sieg fuhren die Damen ihre ersten Punkte ein.

ASA: Ronja Zeller - Mara Kausch (2), Tina Rieger (2), Patricia Ilg (1) Katja Ahrend (4), Jana Zirpins (3), Merisa Halilovic (4), Leonie Bleier (3), Franziska Auer (1), Jule Miltner (1), Nadine Eberhardt (2), Marie Schütz, Lorena Lenz, Laura Kuhar (1).

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