AfD-Mitglied bei Angriff auf Wahlstand in Schorndorf verletzt

Ein AfD-Stand auf dem Schorndorfer Marktplatz ist am Samstag angegriffen worden. Die Kripo ermittelt.
Ein AfD-Stand auf dem Schorndorfer Marktplatz ist am Samstag angegriffen worden. Die Kripo ermittelt. (Foto: Oliver Berg / dpa)
Aalener Nachrichten

Die AfD hat am Samstag mit einem Infostand auf dem Schorndorfer Marktplatz für die Landtagswahl geworben. Wie die Polizei berichtet, kam gegen 10 Uhr eine Gruppe, die aus etwa 15 bis 20 Personen bestand, aus Richtung Kirchgasse auf den AfD-Stand zu und soll diesen sowie die dortigen Parteimitglieder unvermittelt angegriffen haben. Die Gruppe war aufgrund der mitgeführten Fahnen und Spruchbänder der Antifa-Szene zuzuordnen.

Ein 36-jähriges Parteimitglied soll durch die Angreifer zu Boden gerissen und geschlagen worden sein. Als der Geschädigte, auf dem Boden liegend, versucht haben soll, mit seinem Smartphone den Notruf zu wählen, soll ihm dieses, durch einen bislang Unbekannten, aus den Händen gerissen und entwendet worden sein.

Der Info-Stand der AfD wurde bei dem Angriff vollständig zerstört. Der 36-Jährige wurde bei dem Angriff verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Angreifer flüchteten über die Kirchgasse in Richtung Bahnhof.

Im Bereich des Bahnhofs hat die Polizei drei Personen vorläufig festgenommen, zwei weitere im Bereich der Fußgängerbrücke bei der Remsstraße. Das Quintett ist zwischen 18 und 25 Jahre alt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart und der Kriminalpolizeidirektion Waiblingen dauern an.

In unserer Rubrik "Auf den Punkt" treffen wir Vertreter der größten Parteien in Baden-Württemberg und stellen allen dieselben 7 Fragen. Dieses Mal hat uns der AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Rottmann aus dem Wahlkreis Ehingen Rede und Antwort gestanden.

Meist gelesen in der Umgebung

Mehr zum Thema

Die Kommentarfunktion zu diesem Artikel wurde deaktiviert.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Schriftzug Polizei

Zeugen gesucht: Männer entreißen Leine und werfen Hund in Fluss

Die Polizei sucht nach zwei jungen Männern, die in Kenzingen (Kreis Emmendingen) einen Hund in einen Fluss geworfen haben sollen. Der Hund sei rund 40 bis 80 Meter abgetrieben worden, habe aber leicht verletzt und mit einer leichten Unterkühlung von der Feuerwehr gerettet werden können, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Ein Tierschutzverein hat nun eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise ausgesetzt. Nach einem Zeugenaufruf hätten sich bereits einige Menschen gemeldet, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Impftermin-Ampel: Jetzt freie Corona-Impftermine in Ihrer Region finden

Mehr holprig als reibungslos läuft seit einigen Wochen die Corona-Impfkampagne in ganz Deutschland. Vornehmlich alte oder pflegebedürftige Menschen werden in den meisten Bundesländern zuerst geimpft.

Doch selbst wer zur aktuellen Zielgruppe gehört, hat es gerade schwer, einen Termin zu bekommen. Regionale Impfzentren haben - wenn überhaupt - nur wenige freie Termine, die schnell vergeben sind. Daneben fällt es schwer zu verstehen, welche Alternativen zum Impfzentrum vor Ort es noch gibt.

Nach Tötungsdelikt an einem 13-Jährigen

13-Jähriger ermordet, 14-Jähriger in Haft: Neue Details zur Bluttat in Sinsheim

Nach dem gewaltsamen Tod eines 13-Jährigen in Sinsheim bei Heidelberg wird ein wegen eines früheren Messerangriffs polizeibekannter 14-Jähriger verdächtigt. Er sollte am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache des Jungen klären.

Der 13-Jährige ist nach ersten Erkenntnissen der Ermittler aus Eifersucht umgebracht worden. Die Ermittlungen zum Motiv liefen aber weiter, sagte Siegfried Kollmar von der Kriminalpolizei Mannheim am Donnerstag.

Mehr Themen