Angels verpassen ersten Sieg in den Play-Offs

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Aalener Nachrichten

Angels: Luisa Geiselsöder, Laura Geiselsöder (1), Sami Hill (17,1), Anni Mäkitalo (6), Amenze Obanor, Kim Pierre-Louis (14, 9 Re bounds), Aleks Racic (8), Jen Schlott (7) und Carina Högg (2).

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Eine knappe Kiste war das zwischen dem Tabellendritten Herne und dem –sechsten, den Nördlingern TH Wohnbau Angels im Play-Off-Auftakt am Ostermontag. Die Angels hatten den Favoriten aus NRW am Rande einer Niederlage, verpassten aber am Ende zuzugreifen und das mögliche 1:0 mit nach Hause zu nehmen und verloren mit 55:60.

Die Baketballerinnen aus Nördlingen starteten hellwach in die Partie und dominierten trotz ihrer offensichtlichen körperlichen Unterlegenheit den Rebound. Die 8:2-Führung der Gäste aus dem Ries veranlasste den Herner Coach bereits nach drei Minuten zu seiner ersten Auszeit. Die Angels spielten aber auch danach ihre Stärken aus, reboundeten dominant und forcierten den Schnellangriff. Es dauerte bis zur 15. Minute bis die favorisierten Herner den Rückstand wettmachen konnten und ihrerseits mit 29:26 in Führung gingen. Ausschlaggebend waren Unaufmerksamkeiten der Nördlinger Offense wie Defense. Hernes bis dahin überragende Italienierin Attura brachte ihr Team erstmals nach vorne und behauptete dank eines 24:9-Viertels bis zur Halbzeitsirene auch eine knappe Führung.

Sowohl Racic als auch Luisa Geiselsöder hatten sich offensiv noch gar nicht in Szene setzen können. Insofern ging die 39:31-Führung der Gastgeber auch in Ordnung. In der Halbzeitpause schien Coach Bär seine Damen neu fokusiert zu haben. Als Mäkitalo das 43:43 markierte war das ansonsten lautstarke Herner Publikum leise geworden. So gewannen die Gäste den dritten Abschnitt mit 14:5 und nahmen eine 45:44-Führung mit ins letzte Viertel.

Play-Off-Kampf pur

Schön war es nicht, was beide Teams da ablieferten, Play-Off-Kampf eben. Noch zwei Minuten waren zu spielen, da lagen die Angels immer noch mit 55:54 vorne.

Doch ein Dreier von Hernes Centerin Range holte das Momentum wieder nach NRW und die Gäste aus Bayern schafften es nicht mehr, die mögliche Sensation wahr zu machen. Coach Bär ließ noch serienweise foulen, was aber auch nichts einbrachte außer Freiwürfe für Herne. Mit 60:55 rettete sich der Tabellendritte vor der drohenden Niederlage und liegt nun mit 1:0 in Führung. Bis zum Freitag Abend, wenn beide Teams wieder aufeinander treffen. Dann wird es wohl wieder eine knappe Kiste geben.

Angels: Luisa Geiselsöder, Laura Geiselsöder (1), Sami Hill (17,1), Anni Mäkitalo (6), Amenze Obanor, Kim Pierre-Louis (14, 9 Re bounds), Aleks Racic (8), Jen Schlott (7) und Carina Högg (2).

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