AfD: Kein KfW-40-Standard bei Galgenberg Ost

 Die AfD will nicht, dass im Baugebiet Galgenberg Ost und bei weiteren Projekten nach dem KfW 40-Standard gebaut wird.
Die AfD will nicht, dass im Baugebiet Galgenberg Ost und bei weiteren Projekten nach dem KfW 40-Standard gebaut wird. (Foto: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

Die AfD-Fraktion im Aalener Gemeinderat stellt den Antrag, die Entscheidung, ein geplantes Bauvorhaben in Aalen, Galgenberg Ost, und damit mutmaßlich weitere künftige Wohnungsbauten nach KfW 40-Standard zu bauen zu revidieren.

Laut dem Antrag beigefügter Literatur erhöht KfW 40 den Preis für 100 Quadratmeter Wohnraum um 26 000 Euro gegenüber dem Bau nach gültigen Mindeststandard KfW 75.

Das spare in Summe kein CO2 ein, da die Dämmstoffe im Mittel um 40 Jahre halten und erst nach dieser Zeit das zur Produktion nötige CO2 eingespart hätten, heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktion.

Rein vom Energieverbrauch und damit von den Kosten gerechnet, amortisiere sich ein hochgedämmtes Haus mit Wärmepumpe in 200 Jahren. Dem stünden gegenüber die menschliche Lebenszeit, die Haltbarkeit von Fassadendämmungen von 25 bis 60 Jahren und die Lebensdauer von Wärmepumpen von unter 10 Jahren.

AfD-Gemeindrat Frank Gläser dazu: Die Verteuerung erhöhte die ohnehin für den Normalverdiener kaum noch zu stemmenden Haus- beziehungsweise Wohnungspreise, die Mieten und die städtischen Zuschüsse im Sozialwohnungsanteil und verbrauchte Mittel, die für weitere bezahlbare Wohnungen dringend gebraucht werden. Das ist damit nicht nur teuer und unrentabel. Das ist unsozial.“

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