Aalener Wochenmarkt verliert einen alteingesessenen Beschicker

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 Sich vom Aalener Wochenmarkt zu verabschieden, fällt Monika und Hermann Schmid nicht leicht. Über 40 Jahre waren sie ein Teil d
Sich vom Aalener Wochenmarkt zu verabschieden, fällt Monika und Hermann Schmid nicht leicht. Über 40 Jahre waren sie ein Teil davon. Am 30. Dezember ist hier ihr letzter Arbeitstag. Ihren Abschied bedauern viele Kunden. Die Lücke, die sie hinterlassen, wird nur schwer zu schließen sein. (Foto: Thomas Siedler)
Redakteurin/DigitAalen

Entzerrung der Stände ist derzeit nicht notwendig

Vieles hat Hermann Schmid in den vergangenen 40 Jahren auf dem Aalener Wochenmarkt erlebt. Unter anderem die Umstellung von Markt auf Euro sei ihm noch gut im Gedächtnis. Sein letztes Jahr als Beschicker ist vor allem durch die Corona-Pandemie geprägt. Trotz Covid-19 könne er umsatztechnisch allerdings nicht klagen. Ganz im Gegenteil. Er habe das Gefühl, dass immer mehr Bürger regional einkaufen würden. Seit 19. Oktober gilt auf dem Wochenmarkt die Maskenpflicht. Entsprechende Schilder, die darauf hinweisen, hat die Stadt Aalen angebracht. 90 Prozent der Besucher würden sich auch daran halten. Auch die Abstände von 1,5 Metern würden eingehalten, sagt Klaus Irtenkauf, Sprecher der Marktbeschicker. Insofern sei derzeit eine Entzerrung der Stände, wie sie der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Aalener Gemeinderat, Michael Fleischer, gefordert hat, derzeit nicht notwendig. Auch die Stadt Aalen sehe dafür momentan keine Veranlassung, sagt die Pressesprecherin Karin Haisch. „In Absprache mit den Marktbeschickern werden wir die Situation aber weiter beobachten und wenn es erforderlich sein wird, entsprechende Maßnahmen ergreifen.“

Am 30. Dezember wird Hermann Schmid zum letzten Mal seinen Stand vor dem ehemaligen Geschäft Leder Böhringer aufbauen und hier gemeinsam mit seiner Frau Monika Gemüse und Jungpflanzen verkaufen.

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Entzerrung der Stände ist derzeit nicht notwendig

Vieles hat Hermann Schmid in den vergangenen 40 Jahren auf dem Aalener Wochenmarkt erlebt. Unter anderem die Umstellung von Markt auf Euro sei ihm noch gut im Gedächtnis. Sein letztes Jahr als Beschicker ist vor allem durch die Corona-Pandemie geprägt. Trotz Covid-19 könne er umsatztechnisch allerdings nicht klagen. Ganz im Gegenteil. Er habe das Gefühl, dass immer mehr Bürger regional einkaufen würden. Seit 19. Oktober gilt auf dem Wochenmarkt die Maskenpflicht. Entsprechende Schilder, die darauf hinweisen, hat die Stadt Aalen angebracht. 90 Prozent der Besucher würden sich auch daran halten. Auch die Abstände von 1,5 Metern würden eingehalten, sagt Klaus Irtenkauf, Sprecher der Marktbeschicker. Insofern sei derzeit eine Entzerrung der Stände, wie sie der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Aalener Gemeinderat, Michael Fleischer, gefordert hat, derzeit nicht notwendig. Auch die Stadt Aalen sehe dafür momentan keine Veranlassung, sagt die Pressesprecherin Karin Haisch. „In Absprache mit den Marktbeschickern werden wir die Situation aber weiter beobachten und wenn es erforderlich sein wird, entsprechende Maßnahmen ergreifen.“

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