Aalen hilft Vilankulo in der Corona-Krise

Aalens befreundete, mosambikanische Stadt Vilankulo verteilt Lebensmittelgrundkörbe und Masken an Bedürftige.
Aalens befreundete, mosambikanische Stadt Vilankulo verteilt Lebensmittelgrundkörbe und Masken an Bedürftige. (Foto: DMG)
Aalener Nachrichten

Die mit der Stadt Aalen befreundete mosambikanische Stadt Vilankulo hat mit der Verteilung von Lebensmittelkörben und Masken an ältere Menschen und andere Bedürftige zum Schutz vor dem Coronavirus begonnen. Die Kampagne der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft und der Stadt Aalen rief große Begeisterung unter den Menschen hervor.

Der Bürgermeister von Vilankulo, William Tunzine, sagte, dass er mit dieser Initiative sicherstellen möchte, dass ältere Menschen und Kinder zuhause bleiben und sich um ihre Gesundheit kümmern, ohne sich Sorgen machen zu müssen, auf der Suche nach Nahrung auf die Straße zu gehen. Verteilt wurde einen Lebensmittelgrundkorb für älteren Menschen, bedürftige Familien und Waisenkinder, bestehend aus zehn Kilo Reis, zwei Kilo Mehl, zwei Kilo Zucker, ein Kilo Bohnen, zwei Liter Speiseöl, eine Dose Kondensmilch und zwei Stück Seife. Rund 600 Familien (jede Familie hat circa rund Mitglieder) haben die Lebensmittel erhalten. Die angefertigten Masken tragen zum Schutz älterer Menschen bei, bei denen ein hohes Risiko der Ansteckung mit dem Coronavirus besteht.

Tunzine dankte den Mitgliedern und Partnern der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft sowie der Stadt Aalen für diese Unterstützung. Sein besonderer Dank ging an Honorargeneralkonsul Siegfried Lingel, der die Spendenaktion zur Unterstützung gestartet hat, sowie Oberbürgermeister Thilo Rentschler, der sofort eine Beteiligung der Stadt Aalen zugesagt hat.

Oberbürgermeister Tunzine und die Stadtverwaltung Vilankulo werden weiterhin gemeinsamen mit ihren Partnern Unterstützung mobilisieren wird, um benachteiligten Familien in der Zeit der Coronakrise zu helfen. Denn durch die Schließung von Hotels und Lodges in Vilankulo bleiben viele Menschen ohne Arbeit und ohne Einkommen. Die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen sind ältere Menschen und Kinder. Bisher wurden viele von ihnen von ihren Eltern oder Kindern ernährt, die in den Lodges in Vilankulo gearbeitet haben.

Die Kampagne der Deutsch-Mosambikanischen Gesellschaft und der Stadt Aalen hat große Begeisterung unter den Menschen ausgelöst. Die Verteilung war ein wichtiges Thema im mosambikanischen Fernsehen und in allen Zeitungen Mosambiks.

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