Aalen: Heimspiel gegen den Tabellenführer

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 Die Aalener Handballer (schwarze Trikots) stehen vor einem schweren Heimspiel.
Die Aalener Handballer (schwarze Trikots) stehen vor einem schweren Heimspiel. (Foto: Archiv: Peter Schlipf)
Aalener Nachrichten

Wie schon vermutet, ist in dieser Saison die Leistungsdichte in der Handball-Bezirksklasse enorm, lediglich der TV Altenstadt 2 mit nur einem absolvierten Spiel ist ohne Punktverlust, alle anderen Mannschaften haben schon einen oder mehr Miese auf dem Konto. Man kann es positiv sehen, dann trifft am Donnerstag um 17 Uhr in der Talsporthalle die Mannschaft mit den zweitwenigsten Minuspunkten, die Aalener Sportallianz (1:1), auf den Tabellenführer den TSB Schwäbisch Gmünd 2 (4:2).

Wenn man es weniger positiv sieht, empfängt der Tabellenzehnte den Tabellenersten. Die Mannschaft der Sportallianz hat nach dem Auftaktunentschieden gegen den TV Steinheim 2 keine große Zeit Wunden zu lecken, am Donnerstag steht ja gleich wieder eine ähnlich schwere Aufgabe an, dann gastiert die Viertliga-Reserve des TSB in Wasseralfingen. Nach zwei Siegen zum Saisonstart in Bargau und zu Hause gegen Wangen/Börtlingen musste die Mannschaft von Holger Sohnle am vergangenen Sonntag erstmals beide Punkte dem Gegner überlassen und verlor in Süßen. Mit Sebastian Göth und Daniel Mucha verfügen die Gäste offensiv über starke Routiniers und haben mit dem langjährigen Oberligaspieler Simon Frey noch ein starkes Pfund in der Mannschaft.

Wenn dann noch die starken Jungs der Oberliga-A-Jugend eingesetzt werden können, muss dem TSB zugetraut werden ganz vorne in der Liga mit zu mischen. Keine Laufkundschaft also für die Sportallianz, die Mannschaft von Hajo Bürgermeister und Edwin Stäbler weiß, dass man sich gegenüber dem Auftakt in allen Belangen steigern muss, vor allem in der Offensive muss mehr passieren. Aber es ist so, dass den Coaches in dieser Woche mit dem verlängerten Wochenende gleich ein paar Spieler nicht zur Verfügung stehen und das ausgerechnet wenn zwei Spiele innerhalb 50 Stunden anstehen. Mal sehen also, wie die Mannschaft die Belastung wegstecken kann, an der Einstellung und Kondition fehlt es nicht – das hat sie im Auftaktspiel bewiesen.

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