Aalen hat seine zweite Tafel

Lesedauer: 3 Min
Landrat Klaus Pavel, OB Martin Gerlach, Regierungspräsident Johannes Schmalzl, Stadtwerke-Chef Cord Müller und der Ehrenpräsiden (Foto: Scheiderer)
Schwäbische Zeitung

Ab kommender Woche wird eine neue „Touristische Unterrichtungstafel“, wie sie Amtsdeutsch heißt, an der A 7 kurz vor der Ausfahrt Aalen/Oberkochen in Fahrtrichtung Würzburg die Durchreisenden auf die Aalener Limes-Thermen und das Heilklima Tiefer Stollen hinweisen. Nach dem Schild mit dem Verweis auf das Limesmuseum am Unesco-Welterbe Limes erhält Aalen nun die zweite Tafel dieser Art an der Autobahn.

„Wir wollen im 60. Jahr Baden-Württembergs auf unsere Schätze hinweisen“, vor allem auch an der wichtigen Nord-Süd-Achse A 7, sagte Regierungspräsident Johannes Schmalzl, als er am Freitagnachmittag im Innenhof der Limes-Thermen das Schild gemeinsam mit dem Ehrenpräsidenten des Heilbäderverbands Baden-Württemberg, Prof. Rudolf Forcher, an Oberbürgermeister Martin Gerlach, Landrat Klaus Pavel und den Chef der Aalener Stadtwerke als Betreiber der Thermen, Cord Müller, übergab. 2009 hatte der Heilbäderverband mit einem Sammelantrag für Hinweisschilder auf mehrere heilspezifische Einrichtungen im Land den Anstoß auch für die Aalener Tafel gegeben, am 1. Dezember 2011 hat dann das Regierungspräsidium seinen amtlichen „Segen“ dafür erteilt.

Dass die Aufstellung solcher Unterrichtungstafeln trotz gewisser Lockerungen nachwievor strenger Regeln durch das Bundesverkehrsministerium unterliegt, unterstrich Schmalzl, der auch bemerkte, dass die lackierten Aluminiumschilder inzwischen gewachsen sind: Stolze 3,6 auf 2,4 Meter messen sie nun. Das Aalener Motiv mit dem Landschaftsrelief von Braunenberg und Langert, dem Portal des Tiefen Stollens und der Silhouette der Limes-Thermen hat der Aalener Designer Michael Lenz gestaltet. Ein weiteres Schild an der A 7 kündigte Schmalzl demnächst auf Höhe Königsbronn mit einem Hinweis auf den Hitler-Attentäter Georg Elser an. Forcher sah in der neuen Tafel für Aalen den Dreiklang von Geologie, Geschichte und Gesundheit, Pavel verwies auf das 25-jährige Bestehen der A 7 auf der Ostalb, die der Region ähnlich wie die Remsbahn vor 150 Jahren Segen und neuen Aufschwung gebracht habe.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen