Kreisparteitag in Hussenhofen, von links: Der wieder gewählte Kreisvorsitzende Roderich Kiesewetter mit seinen drei Stellvertret
Kreisparteitag in Hussenhofen, von links: Der wieder gewählte Kreisvorsitzende Roderich Kiesewetter mit seinen drei Stellvertretern Gisela Knobloch, Winfried Mack und Jens Mayer (von links). (Foto: CDU Ostalb)
Aalener Nachrichten

Die CDU Ostalb hat in der Mozarthalle in Hussenhoffen ihren Kreisparteitag abgehalten und einen neuen Vorstand gewählt. Der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter wurde dabei mit 97 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Gastrednerin auf dem Parteitag in Hussenhofen war Baden-Württembergs Kultusministerin und frisch gekürte CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahlen 2021, Dr. Susanne Eisenmann. Sie betonte bei ihrem Auftritt auf der Ostalb, dass die CDU für „Zukunftsfreude“ stehe. Damit Baden-Württemberg sich auch im 21. Jahrhundert gut entwickelt, wolle sie den kommenden digitalen Strukturwandel aktiv gestalten, kündigte Eisenmann an. Beste Bildung schon von Kindesbeinen an sei wichtig, so die Kultusministerin, die sich auch dafür aussprach, kleine Grundschulen im ländlichen Raum zu bewahren. Doch auch lebenslanges und berufsbegleitendes Lernen werde immer wichtiger, deshalb möchte Kultusministerin Eisenmann die Universitäten und Fachhochschulen noch besser fördern. Damit könne man die Menschen nicht nur auf die Industrie 4.0 vorbereiten, sondern erleichtere auch den Transfer von Forschung zu echter Wertschöpfung und schaffe neue Arbeitsplätze, betonte sie in ihrer Rede.

Klimapolitik: Kiesewetter warnt vor Überforderung der Bürger

Auch Roderich Kiesewetter will auf der Ostalb die Weichen für eine nachhaltige und zukunftsfeste Politik legen, warnt aber davor, in der Umwelt- und Klimapolitik Stadt gegen Land auszuspielen: „Bei uns im ländlichen Raum sind wir vielerorts auf das Auto angewiesen. Deshalb müssen wir bei allen berechtigten Klimamaßnahmen auch darauf achten, die Bürger nicht zu überfordern“.

„Unsere bäuerlichen Familienbetriebe sichern unsere Grundversorgung, doch wenn das Volksbegehren Pro Biene sich durchsetzt, könnten auch viele Biolandwirte ihre Existenz verlieren“, mahnte CDU-Landtagsabgeordneter Winfried Mack, der sich ebenfalls für eine Zunahme an biologisch produzierten Lebensmitteln einsetzt, sich aber eine realistische Quote von 20 bis 25 Prozent wünscht.

Die Wahlen beim Kreistag brachten das folgende Ergebnis: In den kommenden beiden Jahren wird Kreisvorsitzender Roderich Kiesewetter von drei Stellvertretern, Gisela Knobloch aus Bopfingen, Winfried Mack aus Ellwangen und Dr. Jens Mayer aus Mutlangen, unterstützt. Felix Schneider (Aalen) wurde zum Kreisschatzmeister gewählt, während Hartmut Müller (Aalen), Dr. Sarah Schmid (Aalen) und Achim Bihr (Abtsgmünd) in ihren Ämtern als Schriftführer, Pressereferentin und Internetreferent bestätigt wurden. Erstmalig kürten die Ostalb-Christdemokraten mit Dr. Roland Schurig aus Aalen einen Mitgliederreferenten.

Als Beisitzer komplementieren Simone Uhl (Unterschneidheim), Margot Wagner (Ellwangen), Heike Brucker (Aalen), Dr. Ameli Halder (Schwäbisch Gmünd), Johannes Josef Miller (Waldstetten), Heike Israel (Ellwangen), Dr. Michel le Maire (Oberkochen), Mario Schmid (Mögglingen), Siegfried Scholz (Lauchheim), Mustafa Al-Ammar (Schechingen), Markus Bosch (Waldstetten), Dragana Damjanovic-Schachner (Schwäbisch Gmünd), Manfred Braig (Ellwangen), Stefan Mack (Oberkochen), Dr. Holger Fedyna (Neresheim) den Vorstand.

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