9:19 - kein Sieg auf dem Schnarrenberg

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Aalener Nachrichten

Strikers: Christoph Roelfsema (3B), Tobias Stürmer (2B), Waldemar Jürgens (C), Thomas Meyer (C), Mike Tauporn (1B/P), Johannes Schrezenmeier (Sst), Julius Dorsel (Cf), Christian Bertuch (P/1B), Richard Haidl (Lf), Bastian Grajer (Rf) und Jakob Dauser (Rf).

Das hatten sich die Baseballer der MTV Aalen Strikers anders vorgestellt. Beim Ligakonkurrenten Stuttgart Reds wollte man nach der Heimniederlage gegen Bad Mergentheim am Cannstatter Schnarrenberg eigentlich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Am Ende kam es ganz anders, mit 19:9 (0:0/3:0/0:3/9:2/0:0/0:1/7:3) beendeten die Stuttgarter die Partie nach nur sieben Spielabschnitten bereits vorzeitig.

Die Gründe für die zweite Niederlage in Folge sind schnell aufgezählt. Zum einen konnte Starting-Pitcher Christian Bertuch nie sein gewohntes Leistungsvermögen abrufen. Die Würfe waren oft zu unplatziert und nicht hart genug, die Strike-Quote viel zu gering. Entnervt und entkräftet wurde er im siebten Durchgang beim Stand von 15:9 für den Gastgeber durch Reliefer Mike Tauporn ersetzt, der dem Defensivspiel allerdings auch keine entscheidende Wende mehr geben konnte.

Ein zweiter Grund war der Ausfall von gleich sechs Spielern (Joshua Bauer, Nico Dauser, Jonas Gräßer, Adis Heinzl, Agustin Sierra Maltez und Mike Sabanovski). Dazu verletzte sich Spielertrainer und Catcher Waldemar Jürgens während des Spiels an der Wade und musste deshalb bereits im vierten Spielabschnitt vom Feld. Zu diesem Zeitpunkt stand es noch 5:3 für Aalen. Der Ausfall des Teamleaders war im Rückblick aber vermutlich der Knackpunkt im Spiel. Das unmittelbare Rückschlagrecht nutzten die Reds gnadenlos und brachten neun „Runs“ zur eigenen 12:5-Führung nach Hause. Von diesem Zwischentief einmal abgesehen war es eine weitestgehend ausgeglichene und interessante Begegnung. Im fünften und sechsten Spielabschnitt überwanden die Kocherstädter ihr Zwischentief. Bis Mitte des siebten Inning hatten die Gäste das Resultat auf 9:12 verkürzt, das Spiel war wieder offen. Doch den entscheidenden Genickschlag erlitten die MTVler beim darauffolgenden Stuttgarter Rückschlagrecht. Mögliche frühe „Outs“ wurden durch Fang- und Wurffehler leichtfertig vergeben, und auch das Aalener Pitching konnte keinen Druck mehr auf die Schlagreihe der Reds ausüben. So zog das Gastgeber-Team Punkt um Punkt davon, und nach 2:50 Stunden stand mit 19:9 der Sieg für die Stuttgart Reds fest.

Strikers: Christoph Roelfsema (3B), Tobias Stürmer (2B), Waldemar Jürgens (C), Thomas Meyer (C), Mike Tauporn (1B/P), Johannes Schrezenmeier (Sst), Julius Dorsel (Cf), Christian Bertuch (P/1B), Richard Haidl (Lf), Bastian Grajer (Rf) und Jakob Dauser (Rf).

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