Fast 100 Kanoniere und Böllerschützen haben sich in Aalen-Faulherrnhof zu ihrem in zweijährigem Turnus abgehaltenen Treffen bei
Fast 100 Kanoniere und Böllerschützen haben sich in Aalen-Faulherrnhof zu ihrem in zweijährigem Turnus abgehaltenen Treffen bei den KBBG eingefunden, wo viele Zuschauer das Spektakel beklatschten. (Foto: Dieter Volckart)
vo

In zweijährigem Turnus lädt die Dewanger Kanoniere-, Brauchtums- und Böllergruppe (KBBG) befreundete Gruppen und Vereine aus dem ganzen süddeutschen Raum ein, um ihrer Leidenschaft zu frönen, dem Schießen mit kleinen Kanonen, sowie Hand-, Stand- und Schaftböllern. Das Spektakel findet westlich der Faulherrnhöfe auf einem Geviert mit etwa 100 Metern Seitenlänge statt und zieht stets etliche Besucher an. In diesem Jahr hatten sich über 90 Schützen nicht nur aus dem Ostalbkreis, sondern sogar aus dem bayerischen Schrobenhausen angemeldet.

Das Gelände war natürlich vorschriftsmäßig abgestreckt und auch durch Sicherungskräfte abgesichert, um mögliche Unfälle zu verhindern. Die Zuschauer hatten sich auf den vorbeiführenden Feldwegen postiert, um einmal die Kanoniere bei ihrer Tätigkeit zu beobachten, zum anderen aber auch den Blick über das Welland bis hin zu den Ellwanger Bergen zu genießen.

Die festlich gekleideten Gruppen und Schützen (unter anderem auch aus Oberkochen, Schrezheim, vom Leintal, Sulzbach/Laufen und Flochberg) hatten in den nahen Faulherrnhöfen nach der Bierprobe gemeinsam zu Mittag gegessen, gefachsimpelt, Erfahrungen ausgetauscht und die oft in vielen Jahren gewachsene Kameradschaft gepflegt. Auf dem Geviert gab anschließend der Schießmeister die verschiedenen Kommandos. Da wurde die Schießfolge angegeben und es „Echo- und Doppelschläge“, ehe man sich wieder auf den Rückweg zur Scheune machte, wo das Fest ausklang.

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