65 neue Lehrkräfte für den Ostalbkreis

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 186 Lehrerinnen und Lehrer wurden beim staatlichen Schulamt Göppingen vereidigt.
186 Lehrerinnen und Lehrer wurden beim staatlichen Schulamt Göppingen vereidigt. (Foto: Staatliches Schulamt Göppingen)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Das staatliche Schulamt Göppingen hat im Rahmen einer Feier 186 neue Lehrerinnen und Lehrer zum Dienst verpflichtet. 65 davon unterrichten künftig an Schulen im Ostalbkreis, 46 im Kreis Heidenheim und 56 im Landkreis Göppingen. 19 Lehrkräfte wurden für den Privatschuldienst eingestellt.

Stellvertretend für alle Schulträger im Zuständigkeitsbereich des Schulamts begrüßte Andrea Schnele, Bürgermeisterin der Stadt Lauchheim, die Nachwuchspädagogen. Die Bürgermeisterin bat die Junglehrkräfte darum, bei der Arbeit mit jungen Menschen neben Wissensvermittlung auch auf die Herzensbildung zu achten und eine tragfähige Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen aufzubauen. „Lehrerinnen und Lehrer sind wichtige Bezugspersonen und zentrale Vorbilder. Bieten Sie Ihren Schülerinnen und Schülern daher Orientierung und Wertevermittlung an“, so Schnele. Im Namen aller Schulträger der drei Landkreise dankte sie den neuen Lehrkräften dafür, dass sie sich diesem Beruf widmen und wünschte ihnen Freude und Erfolg für ihren Berufsstart.

Hofrichter: Lehramt ist „nicht einfach nnur ein Job“

Das Lehramt, so Schulamtsleiter Jörg Hofrichter, sei nicht nur „einfach ein Job“. Schulen seien ein besonders schützenswerter Raum, der von Lehrkräften gestaltet und bewahrt würden. „Kinder erleben jeden einzelnen Schultag und jede einzelne Schulstunde ihrer Schulzeit genau einmal, Nichts, was sie erfahren, lässt sich zurückdrehen und nochmal erleben. Hier tragen Lehrerinnen und Lehrer in der Biographie von Menschen eine besonders große Verantwortung“, betonte Hofrichter. In gleicher Weise führte die stellvertretende Amtsleiterin Elke Weccard aus, dass erstes Ziel in der Arbeit als Lehrerin und Lehrer sei, Kinder zu stärken, Beziehung zu schaffen, den Kern des Menschen zu sehen. „Schulpädagogen brauchen dazu vor allem Humor und Zuversicht, sie müssen Berufsoptimisten sein.“

186 Lehrkräfte beginnen am ersten Schultag ihren Dienst: 37 an Grund- und Werkrealschulen, 43 an Realschulen, 65 an Gemeinschaftsschulen, 22 an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie 19 an Privatschulen.

Anhand einer Glasvase zeigte Schuldekanin Annette Leube anhand einer Glasvase, die sie zunächst mit Steinen, dann mit Kies, Sand und zuletzt Wasser füllte, dass es im Leben darauf ankommt, die Prioritäten richtig zu setzen. „Nach den Steinen passen noch eine Menge Kies und Sand in das Gefäß. Wenn Sie aber die weniger wichtigen Dinge, wie den Sand, zuerst einfüllen, passen keine Steine mehr hinein.“ Den Segen Gottes, den sie den neuen Lehrkräften für Ihre Tätigkeit mit auf den Weg gab, verglich sie mit dem eingefüllten Wasser.

Weitere Grußworte sprachen der Vorsitzende des örtlichen Personalrats Volker Spellenberg, die Beauftragte für Chancengleichheit Beate Hägele und die Vertrauensperson der Schwerbehinderten, Safiyet Brucks.

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