6,1 Millionen Euro Fördermittel für Palm

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 Der Bund fördert die Papierfabrik in Unterkochen im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms.
Der Bund fördert die Papierfabrik in Unterkochen im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms. (Foto: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

Eine freudige Nachricht aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit erhielten die Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier und Roderich Kiesewetter. Roderich Kiesewetter: „Der Bund fördert die Papierfabrik Palm bei dem Vorhaben „Papiermaschine PM5 neu – OptiDry-Trocknungseinheit“ mit rund 6,1 Millionen Euro im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms. Damit sollen ökologische und ökonomische Anforderungen an die industrielle Produktion vereint und bei der Papierherstellung künftig mehr CO2-Einsparungen erreicht werden.“

Leni Breymaier: „Der Bund unterstützt damit die Praxisanwendung und Einführung von innovativen, Umwelt entlastenden technischen Verfahren und unterstützt einen wichtigen Arbeitgeber in unserem Wahlkreis bei der innovativen Weiterentwicklung. Damit können die Arbeitsplätze des Familienunternehmens auch am Stammwerk in Neukochen nachhaltig und zukunftsfähig aufgestellt werden. Ich freue mich über diese Bundesunterstützung!“

„Eine künftig stärkere Einbringung des Erfahrungsschatzes der Papierfabrik Palm auch in unsere regionalen Hochschul- und Forschungseinrichtungen wäre natürlich weiterhin wünschenswert“, so Kiesewetter abschließend.

Das Umweltinnovationsprogramm unterstützt seit 1979 Unternehmen dabei, innovative, Umwelt schonende technische Verfahren in die Praxisanwendung zu bringen. Dabei ist das zentrale Ziel dieses Förderprogramms: Umweltinnovationen als Motor für Wachstum zu etablieren. Mit dem Programm wurden in den letzten 40 Jahren insgesamt 759 Projekte in ganz Deutschland mit einem Fördervolumen von 1.076 Millionen Euro gefördert werden. Damit wurden in den letzten 10 Jahren etwa 859 000 Tonnen CO2 eingespart und weitere Umweltentlastungen erreicht werden.

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