44, 45, 46: FCH stellt Punkterekord ein

Lesedauer: 3 Min
 Mit Heidenheim oben dran: Robert Andrich jubelte nach seinem 1:0 in Aue.
Mit Heidenheim oben dran: Robert Andrich jubelte nach seinem 1:0 in Aue. (Foto: dpa)
Sportredakteur/DigitAalen

46 Punkte nach 34 Spieltagen – das war der 1. FC Heidenheim im Mai 2017. 46 Punkte nach 29 Spieltagen – das ist der FCH im April 2019. Vor zwei Jahren landete der FCH in der Endabrechung auf dem sechsten Tabellenplatz. Da steht er jetzt auch. „Das ist erstmal eine schöne Marke“, sagte FCH-Torwart Kevin Müller am Samstag dem „FCH Club TV“. Erstmal. Denn: „Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen.“ Klar.

In den verbleibenden fünf Spieltagen ist noch einiges in der 2. Fußball-Bundesliga denkbar, also auch dass diese Heidenheimer in den Kampf um den Aufstieg eingreifen – vor allen Dingen wenn es so viele Punkte werden. 46 Punkte sind auf jeden Fall noch nicht das Ende. Und eine Reihe von Mannschaften dürfen sich noch berechtigte Hoffnungen mindestens auf den dritten Platz machen. Union Berlin (3.), SC Paderborn (4.), Holstein Kiel (5.), Heidenheim und St. Pauli (7.) – der Gegner an Ostersonntag – dürften die größten Chancen besitzen. Fünf Spiele noch. „Wir gehen in die Spiele so rein, dass wir alle gewinnen wollen“, erklärt Müller.

Andrich-Tor und Sieg

Der FCH hat am Freitagabend in Aue seine Chance auf den Sieg genutzt – und das in Form eines Abschlusses von Robert Andrich früh, nach fünf Minuten. Der Mittelfeldmann dribbelte unbedrängt von der Mittellinie bis zur Auer Strafraumgrenze, von wo er zum 1:0 ins linke untere Eck traf. Andrich-Tor und Sieg – und was folgt? „Wir wollen, wie wir es schon die ganze Saison machen, auf Sieg spielen.“ Ein Ansage. Beim 1:0-Sieg stand erstmals eine weitere Offensivoption im Kader, Robert Leipertz – vielleicht einer, der in den kommenden spannenden Wochen noch seine Rolle einnehmen wird.

FCH-Trainer Frank Schmidt setzte nach der 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln noch auf andere Spieler. Auch auf Norman Theuerkauf (nach Gelb-Rot-Sperre), Maurice Multhaup und Denis Thomalla, die anstelle von Arne Feick, Niko Dovedan sowie Kapitän Marc Schnatterer auf dem Platz standen. Doch nach einer halben Stunde verletzte sich Theuerkauf bei einem Zusammenprall und musste angeschlagen ausgewechselt werden. Also spielte wieder Feick.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen