125 Jahre Magdalenenkirche Wasseralfingen: Das ist am Festwochenende geboten

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Die Magdalenenkirche ist nach kurzer Bauzeit, am 17. September 1894 feierlich eingeweiht worden - mit einem besonderen Gast.
Die Magdalenenkirche ist nach kurzer Bauzeit, am 17. September 1894 feierlich eingeweiht worden - mit einem besonderen Gast. (Foto: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

„Kirche blüht auf“ - unter dieses Motto hat die evangelische Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen das diesjährige Jubiläum zu ihrem 125-jährigen Bestehen gestellt, das am letzten Septemberwochenende, von Freitag, 27. September bis Sonntag, 29. September, gefeiert wird.

König bei der Einweihung

14 Jahre nach dem Bau der katholischen Kirche in Wasseralfingen wurde am 1. Mai 1893 der Grundstein für die evangelische Kirche gelegt, die wie ihre ältere Schwester ebenfalls aus Dopfersteinen (Steinen aus Schlacke und Sand der Hüttenwerke) gebaut wurde. Nach kurzer Bauzeit, am 17. September 1894 wurde die Kirche in Anwesenheit von König Wilhelm I von Württemberg feierlich eingeweiht.

Nun, 125 Jahre später, wird wieder gefeiert: Das Festwochenende beginnt am Freitagabend um 19 Uhr mit einem „kleinen Einblick in die Geschichte der evangelischen Kirche in Wasseralfingen“, den Erik Hofmann vom Bund für Heimatpflege geben wird; im Anschluss lädt die Kirchengemeinde ein zu einem Stehempfang in der Kirche.

Am Samstag freut sich die Kirchengemeinde auf einen beschwingenden Künstler aus dem Osten: Gerhard Schöne, der Liedermacher und „sanfte Rebell“ aus dem Osten Deutschlands gibt zwei Benefiz-Konzerte, deren Erlös für die Kirchenrenovierung bestimmt ist. Um 15.30 Uhr gibt er ein Konzert für Kinder unter dem Titel eines seiner bekanntesten Kinderlieder „Alles muss klein beginnen“ und um 19 Uhr zusammen mit Saxophon und Orgel füllt er den Raum mit Klang und Poesie bei dem Konzert „Ich öffne die Tür weit am Abend“. Der Eintritt ist frei, die Kirchengemeinde bittet um Spenden.

Gottesdienst als Festhöhepunkt

Seit dem 100. Jahrestag trägt die Kirche den Namen der ersten Zeugin der Auferstehung Jesu: Magdalena. Der Höhepunkt dieses Festwochenendes wird daher der Festgottesdienst am Sonntagmorgen mit Prälatin Gabriele Wulz aus Ulm sein. Beide Chöre der Kirchengemeinde und beide Pfarrer, Quast und Stiegele, wirken dabei mit. Im Anschluss gibt es ein Platzkonzert der SHW-Bergkapelle und danach Mittagessen in der Magdalenenkirche und anschließend Kaffee und Kuchen; im Zelt wird ein Kinderprogramm geboten.

Ein Programm wie eine bunte Wiese versprechen die Organisatoren an diesem Wochenende in und an der Magdalenenkirche.

Eine bunte Blumenwiese werde dann auch bei der Magdalenenkirche blühen, da Blumensamen gestreut wurden.

Davor aber soll noch ein Kirchenputz stattfinden: am Samstag, 14. September, ab 9 Uhr. Dazu werden noch helfende Hände gesucht; Meldungen erbittet das Gemeindebüro, unter Telefon: 997150.

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