Auch in dieser Saison führt in Sachen Meisterschaft wohl kein Weg an Zerbst vorbei.
Auch in dieser Saison führt in Sachen Meisterschaft wohl kein Weg an Zerbst vorbei. (Foto: KC)
Aalener Nachrichten

Endlich ist es soweit, die anstrengende Zeit der Vorbereitung ist vorbei, für Schwabsbergs Kegler hat die neue Bundesligasaison begonnen. Soweit - so gut, doch der Spielplan hielt gleich zu Beginn den größten Brocken bereit, den die Kegelwelt zu bieten hat. Der SKV Rot-Weiß Zerbst, 13-facher deutscher Meister in den letzten 13 Jahren, hieß der Gegner. Und so setzte es dann auch eine deutliche, aber zu erwartende Niederlage beim Serienmeister.

In der Filiale Schwabsberg-Ost, wie die Zerbster in Württemberg gerne genannt werden, gab es ein Wiedersehen mit den ehemaligen Schwabsbergern Fabian Seitz, Jürgen Pointinger und Philipp Vsetecka. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Von Anfang an ließen die Hausherren keinen Zweifel aufkommen,wer die Punkte an diesem Tag mitnehmen sollte.

Schwabsberg hält zunächst dagegen

Sehr stark hielt das Schwabsberger Startpaar dagegen, Timo Hehl mit hervorragenden 653 Kegeln und Neuzugang Dietmar Brosi mit 641 Kegeln machten ihre Sache einwandfrei. Punktemäßig gab es trotzdem nichts zu erben, da Fabian Seitz (665) und der Tagesbeste Manuel Weiß (691) nichts anbrennen ließen.

So nahm das Schicksal seinen Lauf, die letzten vier Zerbster Starter warteten allesamt mit Ergebnissen zwischen 617 und 633 auf, während die Jungs von der Ostalb durchgehend zwischen 591 und 599 Kegeln hängenblieben. Unter dem Strich stand also eine 0:8-Niederlage mit einem Gesamtergebnis von 3674:3865 Kegeln.

Durch dieses Ergebnis untermauerten die Sachsen-Anhaltiner eindrucksvoll ihren Anspruch auf die nächste deutsche Meisterschaft. Eine beeindruckende Ehrung fand im Anschluss an das Spiel statt. Die Zerbster Timo Hoffmann und Manuel Weiß, die mit Silber in der Kombination (Hoffmann) und im Einzel (Weiß) von der Weltmeisterschaft in Cluj zurückgekehrt waren, wurden in würdigem Rahmen geehrt.

Ehrung für Zerbster Duo

Kein geringerer als Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) überbrachte die Glückwünsche und richtete im selben Atemzug Grüße der Bundeskanzlerin aus, die sich in einem Gespräch über die Erfolge der deutschen Sportkegler erkundigte.

Eine gute Nachricht für Schwabsbergs Kegler hatte er auch noch im Gepäck. Als guter Freund unseres Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Die Grünen) versprach er, seinem Kollegen die Anweisung zu geben, demnächst ein Spiel des KC Schwabsberg zu besuchen. Die Art und Weise, wie Haseloff seine Worte wählte, lässt darauf hoffen, dass den Ostalbkeglern bald hoher Besuch ins Haus stehen dürfte.

Bereits nächsten Samstag steht das erste Heimspiel der neuen Saison auf dem Programm. Der Gegner wird dann Nibelungen Lorsch heißen, die den Saisonauftakt ihrerseits mit 1:7 zu Hause gegen Raindorf in den Sand setzten.

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