Rektor Thomas Brunnhuber (links) und Oberbürgermeister Thilo Rentschler zeigen den Schülern Bilder der Ausstellung „Kriegskinde
Rektor Thomas Brunnhuber (links) und Oberbürgermeister Thilo Rentschler zeigen den Schülern Bilder der Ausstellung „Kriegskinder“, die ab sofort in der Karl-Kessler-Schule ausgestellt sind. (Foto: Anja Lutz)
Redakteurin/DigitAalen

Die Foto-Serie „Kriegskinder – Fotografien und Zeichnungen syrischer Flüchtlingskinder in Antakya“ ist ab sofort in der Wasseralfinger Karl-Kessler-Schule ausgestellt.

Im Oktober ist die Ausstellung im Aalener Rathaus offiziell eröffnet worden. Nach der Galgenbergschule machen die Bilder jetzt in der Karl-Kessler-Schule Station. „Als wir die Fotos aufgehängt haben, haben schon einige Schüler interessiert nachgefragt“, erklärt Rektor Thomas Brunnhuber. Um den Schülern die Hintergründe der Ausstellung zu erläutern, ist Oberbürgermeister Thilo Rentschler am Donnerstag direkt ins Klassenzimmer gekommen. „Stellt euch vor, die Menschen mussten von heute auf morgen alles, was sie besitzen, verlassen und konnten nur mitnehmen, was sie am Leib trugen“, erklärt Rentschler. Gespannt hängen die Schüler an seinen Lippen, als er ihnen erläutert, warum Aalen vor rund zwei Jahren beschlossen hat, der türkischen Partnerstadt Antakya angesichts Tausender Flüchtlinge, die über die nahe syrische Grenze gekommen waren, zu helfen. Im vergangenen Sommer dann ist Thorsten Vaas, Redakteur der „Aalener Nachrichten“, zusammen mit Übersetzerin Nihal Büyükasik vom Kulturclub Antakya-Aalen und Fotograf Kamil Okuyan in die türkische Stadt Reyhanli gereist, um diese Hilfsprojekte zu dokumentieren. Daraus sind ein Buch, ein Dokumentarfilm und jene Ausstellung entstanden.

Altersgerecht aufbereitet

In der Karl-Kessler-Schule werden die Lehrkäfte das Thema je nach Klassenstufe altersgerecht im Unterricht aufbereiten. „Da bietet der Relgions- oder Geschichtsunterricht viele Anküpfungspunkte“, erklärt Rektor Thomas Brunnhuber.

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