Trotz WM-Schlappe halten Kinder die deutschen Nationalfarben hoch

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Obwohl die deutsche National-Elf nicht mehr bei der WM dabei ist, präsentierten sich die Grundschulkinder beim Umzug in Waldhau
Obwohl die deutsche National-Elf nicht mehr bei der WM dabei ist, präsentierten sich die Grundschulkinder beim Umzug in Waldhausen als stolze Fußballer. (Foto: Edwin Hügler)

Herrliches Wetter, freudestrahlende Kinder und ein bunter Umzug haben am Samstag das Kinderfest in Waldhausen geprägt. Es war ein Fest für die ganze Gemeinde.

Zunächst stand der von Pfarrer Manfred Rehm und von Pfarrerin Caroline Bender gehaltene ökumenische Gottesdienst in der Sankt Nikolaus-Kirche im Vordergrund. Die Kinder sangen gleich zu Beginn voller Begeisterung „ Wir fangen an fröhlich zu sein, denn Gott sagt ja zu mir“. Pfarrerin Bender verdeutlichte in ihrer Ansprache, dass die Menschen all ihre Sorgen zu Gott tragen und auf Jesus vertrauen können. Der Gottesdienst wurde von den Grundschülern mit Fürbitten mitgestaltet.

Ein buntes Bild bot der vom Musikverein angeführte Festzug durch die Waldhausener Straßen. Trotz der WM-Schlappe der deutschen Kicker präsentierten sich die Grundschüler mit Rektor Dietmar Hahn an der Spitze als stolze Fußballer. Mit von der fröhlichen Partie waren in bunten Kostümen und Kopfbedeckungen die Kindergartenkinder und die Konrad-Biesalski-Schule. Komplett wurde der stattliche Festzug von der Fahnenabordnung der Feuerwehr, von der Narrenzunft, vom Liederkranz sowie vom Ortschaftsrat und von den Härtsfelder Böllerschützen Brastelburg.

Diese ließen es auf dem Festplatz bei der Schule mit sieben Schüssen gleich gehörig krachen. Dann sangen die Kinder voller Freude „weil wir Waldhäuser Jungen und Mädchen sind“.

Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle hob den guten Gemeinschaftsgeist in Waldhausen hervor. In diesem Stadtbezirk gebe es viele Kinder; die Gemeinde könne daher zuversichtlich in die Zukunft blicken. Ortsvorsteher Patriz Gentner zollte den Fußballern der Grundschule ein besonderes Lob für ihre zweite Platze bei der Mini-WM der Schulen.

Nachdem alle ihre Gutscheine für ein Getränk und eine Wurst eingelöst hatten, gab es für die fröhliche Kinderschar kein Halten mehr: Die Spielstraße wurde in Beschlag genommen.

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