Aalener Nachrichten

Bei ihrer Hauptversammlung haben die Mitglieder des Krankenpflegevereins Unterkochen den Vorstand bestätigt. Gelobt wurde besonders das Engagement der Beteiligten.

Seit 111 Jahren gibt es den katholischen Krankenpflegeverein Unterkochen, derzeit hat er 243 Mitglieder. 20 Euro kostet die Mitgliedschaft für Familien und Alleinstehende im Jahr. Um gute Pflege und Betreuung Kranker und Pflegebedürftiger weiterhin zu garantieren, appellierte Vorsitzender Peter Bentlage an jüngere Gemeindemitglieder, dem Verein beizutreten. 2017 machten die Schwestern der Sozialstation Sankt Martin vom Pflegebereich Oberkochen 7669 Hausbesuche bei 44 Mitgliedern. Bentlage dankte ihnen für den oftmals schweren Dienst. Er dankte auch den Frauen der Nachbarschaftshilfe sowie den Frauen des Altenheimbesuchsdienstes.

Kassiererin Mechthild Löffler zog eine positive Bilanz. In ihren Ämtern bestätigt wurden Vorsitzender Peter Bentlage, sein Stellvertreter Anton Arnold, Kassiererin Mechthild Löffler, Schriftführer Karl Uhl und Kassenrevisorin Margarete Uhl.

Herbert Sonnberger, Geschäftsführer der katholischen Sozialstation Sankt Martin in Aalen, berichtete unter anderem, dass der Pflegenotstand auch die katholische Sozialstation getroffen hat, sie könne vielen Nachfragen nach Pflege nicht immer gerecht werden. Andrea Schmid vom Pflegebereich Oberkochen teilte mit, dass es gut war, den Pflegebereich mit Oberkochen, Unterkochen, Ebnat und Waldhausen zu gründen. Derzeit arbeiteten 14 Mitarbeiterinnen, zwölf Krankenschwestern und Altenpflegerinnen sowie zwei ergänzende Hilfen im Pflegebereich.

Ortsvorsteherin Heidemarie Matzik lobte das ehrenamtliche Engagement des Krankenpflegevereins. Pfarrer Hermann Knoblauch dankte im Namen der Kirchengemeinde und freute sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Sozialstation Sankt Martin.

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