Hermann Schludi, Kunstbeirat der Stiftung Schloss Fachsenfeld, präsentiert stolz eines der Werke von Carl Spitzweg.
Hermann Schludi, Kunstbeirat der Stiftung Schloss Fachsenfeld, präsentiert stolz eines der Werke von Carl Spitzweg. (Foto: Edwin Hügler)
Edwin Hügler

Vernissage ist am Sonntag, 17 Juni, um 11 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum 28. Oktober jeden Samstag von 13 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt fünf Euro.

Einklappen  Ausklappen 

„Carl Spitzweg – Verborgene Schätze aus dem Sammlerkabinett“, unter diesem Titel steht die Sommerausstellung auf Schloss Fachsenfeld. Vom 17. Juni bis zum 28. Oktober sind 37 Ölbilder und vier Zeichnungen des exponierten Künstlers aus der Biedermeierzeit zu bewundern.

Vor 210 Jahren, am 5. Februar 1808, wurde Carl Spitzweg in München geboren. Er starb 1885. So wie die Malerei des 19. Jahrhunderts erst in jüngster Zeit wieder mehr Wertsachätzung erfahrt, schaut der heutige Kunstbetrieb mit gesteigertem Interesse auf das Schaffen von Carl Spitzweg. Mit dieser Ausstellung ist der Stiftung Schloss Fachsenfeld ein Coup gelungen. Durch einen glücklichen Zufall sind Geschäftsführer Roland Schurig und Kunstbeirat Hermann Schludi an die Werke mehrerer privater Sammler aus dem Raum Stuttgart herangekommen.

Der erste Stock des Schlosses bietet ein hervorragendes Ambiente für die 41 Exponate, die in dieser Zusammenstellung noch nie zu sehen waren.

Carl Spitzwegs Kunstwerke sind natürlich unverkäuflich und gehen nach der Ausstellung wieder in den Privatbesitz ihrer Eigentümer zurück. „Die Stiftung will ihr Programm erweitern mit historischen Kunstgegenständen, dieses Ausstellung ist ein absolutes Highlight“, erzählt Hermann Schludi. Die Romantik und die Biedermeierzeit, für die der Künstler stehe, würden neu in den Fokus gerückt. Die meisten der Bilder sind bisher noch nie öffentlich zu sehen gewesen, einzelne Exponate wurden schon in namhaften Museen als Leihgabe ausgestellt.

Fast alle Schaffensperioden von Spitzweg bilden sich in der Kunstschau ab. Das Spektrum reicht von karikaturhaften Pointenbildern über Portraits und inszenierten Idyllen bis hin zu romantischen, impressionistischen Landschaftsbildern. Die Besucher können im wahrsten Sinne des Wortes in die künstlerische Welt von Spitzweg eintauchen und zwar als digitaler Bestandteil eines Bildes.

Begleitprogramm

Passend zur Ausstellung ist am 16. September ein Klaviermusik von Vitaliya Fedosenko und Katharina Senkova mit Musik aus dem 19. Jahrhundert und am 21., 22. und 28. Oktober inszenieren das Theater der Stadt Aalen und die Musikschule Aalen „lebende Bilder“.

Vernissage ist am Sonntag, 17 Juni, um 11 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum 28. Oktober jeden Samstag von 13 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt fünf Euro.

Einklappen  Ausklappen 
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen