Wurmlinger Narren geben ihr Motto bekannt

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„Wohnen am Schloss“: Der Faulenbach ist auf jeden Fall näher, hat Patrick Kirchner festgestellt und diese Tatsache in seinem Mot
„Wohnen am Schloss“: Der Faulenbach ist auf jeden Fall näher, hat Patrick Kirchner festgestellt und diese Tatsache in seinem Motto für die diesjährige Fasnet in Wurmlingen verarbeitet. (Foto: Walter Sautter)
ws

An Dreikönig hat die Narrenzunft Wurmlingen in der „Traube“ die Fünfte Jahreszeit eröffnet: Sie proklamierte ihr neues Motto, legte den Narrenfahrplan für die Saison vor und schwor ihre Hästräger auf korrektes Verhalten ein.

„D’ Residence am Schloss, oder doch am Bach, isch dr Gmoindsrat bei dr Sach?“, hatte Ortsring-Vorsitzender Patrick Kirchner diesmal die Werbung für ein im Bau befindliches ortsbildprägendes Gebäude aufs Korn genommen. Er hatte wohl festgestellt, dass der Faulenbach als „Grenzgewässer“ dem Neubau der Seniorenwohnanlage deutlich näher liegt, als das Konzenberger Schloss und daraus das neue Motto gebastelt. Ob es dafür einen närrischen Orden gibt, ist noch offen. Sicher ist allerdings, dass Kirchner seit Jahren für das Motto der Wurmlinger Fasnet sorgt.

In den „Betriebsmodus“ schalten können die Wurmlinger Narren ab sofort. Bereits am kommenden Wochenende sind sie beim Umzug in Pfullingen dabei und an den folgenden beiden Wochenenden sind sie ebenfalls noch „auswärts“. Das erste Heimspiel haben sie dann am Samstag, 1. Februar. Da sind sie mit ihrem Zunftball in der Schlosshalle Gastgeber für die Liebhaber der traditionellen Narretei. Zunftmeister Steffen Burger hofft bei seiner Premiere als „Chef“ auf ein volles Haus. Seine Hexen haben jedenfalls trainiert, um ihren Hexentanz zu einem Höhepunkt der Auftritte zu machen. Und lautstarke Guggenmusik ist auch garantiert: Aus Talheim, Weilheim und Bohlingen haben sich entsprechende Formationen angemeldet.

Bei der Turner-Fasnet ist die Wurmlinger Narrenzunft ebenfalls präsent. Aktiv sind sie auch am schmotzigen Donnerstag (20. Februar). Die Befreiung der Kindergartenkinder und die der Schüler stehen da auf dem Programm. Das Rathaus wird „gestürmt“ und am Abend gibt es den Hemdglonkerumzug. Superwichtig sind den Narren am Freitagabend, 21. Februar, ihr Kärrelerennen in der Daimlerstraße und einen Tag später der Kappenabend im eigenen Haus, in der Narrenhalle. Das Kärrelerennen sei „einzigartig in der Region“, sagte Zunftmeister Burger. Und da es mit einer Spendenaktion verbunden ist, hofft er auf zahlreiche Teilnehmer aus den Reihen der Hästräger.

Wenn hierzulande die Fasnet schon vorbei ist, setzt die Narrenzunft auf die Nachwehen in der Eidgenossenschaft: Am Sonntag, 1. März, fahren sie zur Teilnahme an einem Umzug nach Wetzikon.

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