Wurmlinger absolviert ersten Triathlon-Europacup - DM am 26. Juni in Berlin

 Jan Diener steigt beim Triathlon-Europacup in Polen aus dem Wasser, um auf die Radstrecke zu wechseln.
Jan Diener steigt beim Triathlon-Europacup in Polen aus dem Wasser, um auf die Radstrecke zu wechseln. (Foto: bettinphotography)
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Der Wurmlinger Triathlet Jan Diener (Tuttlinger Sportfreunde) hat beim ersten Europacup-Rennen der Triathleten im polnischen Rzseszów Platz 22 belegt. Es war Dieners erster Start bei einem Europcup. 62 Starter haben in einem gut besetzten Feld am Rennen über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen) teilgenommen.

Im Schwimmen erwischte Jan Diener einen guten Start, verlor aber im Getümmel an der Wendeboje den Anschluss an die Spitze. „Die letzten 500 Meter musste ich Vollgas schwimmen, um wieder an die Gruppe heranzukommen“, sagte der 19-Jährige. Auf dem Rad schlug die Spitze ein sehr hohes Tempo an. Der Wurmlinger musste viel investieren, um in der achtköpfigen Führungsgruppe mitfahren zu können. Dies gelang ihm zunächst. Die Radstrecke war zwar eben, hatte aber 16 Wendepunkte und damit ebenso viele 90-Grad-Kurven und war somit sehr anspruchsvoll.

Am Ende einer Gruppe entstand immer der Ziehharmonikaeffekt. In der zweiten von vier Radrunden musste Diener abreißen lassen und fiel in die zweite Gruppe zurück. „Das war das härteste Radfahren, das ich bisher in einem Triathlon erlebt habe“, fasste der TSF-Athlet die zweite Disziplin zusammen. „Nach dem zweiten Wechsel hatte ich keine Energie mehr, um beim Laufen zu attackieren. Aber vielen Konkurrenten ging es genauso – und immerhin konnte ich noch eine konstante Laufleistung abliefern, so dass ich am Ende mit Platz 22 in meinem ersten Elite-Europacup zufrieden bin.“

Für Jan Diener geht es in seinem ersten Jahr in der Elite vor allem darum, Erfahrungen auf internationaler Ebene zu sammeln und Punkte für die Weltrangliste zu sammeln. „Dies ist auf jeden Fall ein deutlich höheres Rennlevel als alles, was ich bisher gemacht habe“, zeigt sich der Nachwuchs-Bundeskaderathlet beeindruckt und nimmt eine gehörige Portion Motivation für den nächsten Trainingsblock am Olympiastützpunkt in Freiburg mit.

Am 26. Juni steht mit den Deutschen Meisterschaft im Rahmen der Finals in Berlin ein Saisonhöhepunkt an.

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