Wer sich engagiert, spart künftig beim Beitrag

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Auszeichnungen des Schwäbischen sowie des Deutschen Turnerbundes gab es für (von links) Anne Buschle, Julia Schweizer, Stefan Sc
Auszeichnungen des Schwäbischen sowie des Deutschen Turnerbundes gab es für (von links) Anne Buschle, Julia Schweizer, Stefan Schnekenburger, Norbert Wilhelm, Franziska Jahndel. Gratulanten waren Simon Gröger und Joachim Thiele vom Turngau Schwarzwald. (Foto: TV Wurmlingen)
ws

An der Spitze des Turnvereins (TV) Wurmlingen wurde in der Hauptversammlung ein schon im vergangenen Jahr angekündigter Wechsel vollzogen: Simon Gröger wurde einstimmig zum neuen Vorstandssprecher gewählt. Norbert Wilhelm war nicht mehr angetreten. Er hatte das Amt vor drei Jahren übernommen, als es im Verein leicht kriselte. Wilhelms Verdienste wurden nun mit der Ernennung zum Ehrenmitglied honoriert.

Sein Nachfolger Simon Gröger kann sich indes auf ein eingespieltes Team verlassen. In den Teilneuwahlen wurden Andrea Schaudt (Sportvorstand), Uli Hepp (Finanzvorstand), Günter Ruf (Pressewart). Martin Schemm (Schriftführer) einstimmig bestätigt. Weiter im Amt bleiben außerdem Anne Buschle (Geschäftsstelle) und Kai Mägerle (Heimwart) sowie die Beisitzer Brigitte Schaz, Julia Schweizer und Andreas Zepf und die Kassenprüfer Ernst Gunther Huber und Joachim Pfandlbauer.

Beatrix Bacher wurde als Trainerin des Mädchenturnens verabschiedet. TV-Urgestein Max Ernst Kunz hört als Koordinator der Sportgala auf, und Daniel Hauser beendet sein Engagement als Turntrainer.

Die Mitgliederzahl im TV Wurmlingen ist angestiegen auf jetzt 1332 Mitglieder (plus 25). Dieser Trend soll mit einem attraktiven sportlichen wie auch gesellschaftlichen Angebot unterstützt werden. Zudem sollen interne Prozesse neu strukturiert werden. In seinem vorgelegt Kassenbericht legte Hepp eine nahezu ausgeglichene Bilanz vor. Rücklagen sind für Investitionen in die vereinseigenen Sportanlagen am Talacker vorgesehen.

Trotz des ehrenamtlichen Einsatzes vieler Mitglieder macht der Vorstand in diesem Bereich ein Defizit aus. Der Verein kämpfe seit Jahren damit, genügend Helfer vor allem bei gesellschaftlichen Änlässen zu finden. Dem soll mit einer neuen Beitragsstruktur für 18 bis 65-Jährige gegengesteuert werden. Für diese wurde eine Beitragerhöhung beschlossen. Diese kann aber über ein Bonussystem für Arbeitseinsätze ausgeglichen werden.

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, hieß es coronabedingt auch beim TV. Das Fischessen an diesem Tag war lange Zeit das letzte Ereignis im Verein. Inzwischen sind Hygieneregeln installiert, wie Sportvorstand Schaudt informierte. Seit September laufe der Sportbetrieb wieder nahezu reibungslos. Dazu trägt letztlich auch die „sicherheitstechnische Begutachtung“ der Sportgeräte bei. Was den „Geräte-TÜV“ nicht überstand, wurde bereits mit Unterstüzung der Gemeinde weitgehend ersetzt.

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