Schönheitsreparaturen im Römischen Bad

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 Schönheitsrepararturen stehen an im Römischen Bad.
Schönheitsrepararturen stehen an im Römischen Bad. (Foto: Walter Sautter)
Schwäbische Zeitung

Wasserschäden sind in alten Bädern nichts Außergewöhnliches. Und solche gibt es inzwischen auch im ältesten Bad der Gemeinde Wurmlingen – im Römischen Bad. Aber hier muss nicht der Klempner antreten, sondern der Maler.

In den vergangenen Jahren seien im Schutzhaus „verschiedentliche Wassereintritte“ zu verzeichnen gewesen, deren Folgen jetzt beseitigt werden sollten, hieß es in der Sitzungsvorlage für den Gemeinderat. Zunächst sei Regenwasser durch die Dacheindeckung gesickert. Dies habe durch das Nachlegen von Metallschindeln behoben werden können. Außerdem habe es im Bereich der so genannten Dachlaterne Schäden an der Blechverwahrung gegeben, was ebenfalls zu Wassereintritten führte. Auch dies sei bereits behoben. Jetzt sollen die notwendig gewordenen Schönheitsreparaturen folgen. Verbunden werden damit außerdem Malerarbeiten im Außenbereich und im Dachgesims des Schutzhauses. Dies war nach einer vorangegangenen Besichtigung durch den Technischen Ausschuss Konsens im Gemeinderat. In einer Ausschreibung mit zwei Angeboten war die Firma Bayha aus Tuttlingen der preisgünstigste Anbieter. Sie wird die Arbeiten für 9290 Euro übernehmen, damit die Reste des antiken Badhauses weitere Jahrtausende überdauern.

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