Rohbau soll vor dem Winter stehen

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 Die Baustelle südlich der Schlosshalle für den dritten Kindergarten in Wurmlingen ist im Bauzeitenplan. Aktuell wird die Bodenp
Die Baustelle südlich der Schlosshalle für den dritten Kindergarten in Wurmlingen ist im Bauzeitenplan. Aktuell wird die Bodenplatte betoniert. (Foto: Walter Sautter)
Walter Sautter

Zum Baufortschritt des Neubaus des dritten Kindergartens südlich der Schlosshalle in Wurmlingen hat Bürgermeister Klaus Schellenberg im Gemeinderat am Montag einen Sachstandsbericht vorgelegt. Er wies auf die vom Rat einstimmig befürwortete geplante Elternumfrage hin. Mit dieser soll der Bedarf an weiteren Angebotsformen festgestellt werden.

Mit den Rohbauarbeiten hat die örtliche Baufirma Hermann Schmid nach den Sommerferien begonnen. Aktuell wird die Bodenplatte gegossen. Danach könnten die vorgefertigten Wände innerhalb weniger Tage aufgebaut werden. Der Bauzeitenplan sei bisher eingehalten, so der Bürgermeister. Elemente des Zimmermanns und die Fenster sind ebenfalls in Vorfertigung. Ziel ist es, den Rohbau noch vor Wintereinbruch fertigzustellen, „damit auch die Gewerke im Innenausbau fortgesetzt werden können“. Dann könnte im Sommer des kommenden Jahres der Kindergarten eröffnet werden.

Die beiden bisherigen Kindergärten St. Josef und Don Bosco bieten aktuell die Angebote der Regelkindergärten, der altersgemischten Gruppen und der Kinderkrippen an. Mit der detaillierten Elternumfrage soll festgestellt werden, ob Gruppen mit verlängerten Öffnungszeiten oder ein Ganztagesangebot benötigt werden. Neue Angebote seien grundsätzlich nur dann möglich, wenn jeweils für mindestens sechs Kinder verbindliche Zusagen gegeben werden.

Die im Kindergarten Don Bosco eingerichtete so genannte Interimsgruppe soll nach Inbetriebnahme des dritten Kindergartens möglichst aufgelöst werden. Ein kompletter Übergang von Kindern und Erzieherinnen dieser Gruppe in den neuen Kindergarten stelle die betriebswirtschaftlich günstigste Lösung dar, so die Vorlage. Zudem sei dem Personal bei der Einrichtung der Gruppe „das Signal gegeben worden“, dass es übernommen werde.

Nach Festlegung der Angebote und Gruppen mit entsprechenden Beschlüssen des Gemeinderats sei die Betriebserlaubnis für den Kindergarten beim Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) zu beantragen. Dieses Verfahren sei „sehr aufwändig“ und müsse frühzeitig erfolgen. Es benötige erfahrungsgemäß einen zeitlichen Vorlauf von drei bis vier Monaten, so Schellenberg.

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