Patzak sieht SVW auf Weg der Besserung

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 Der SV Wurmlingen (weiß), hier gegen den SV Seitingen-Oberflacht, hofft am Sonntag im Kellerduell gegen den TV Wehingen auf de
Der SV Wurmlingen (weiß), hier gegen den SV Seitingen-Oberflacht, hofft am Sonntag im Kellerduell gegen den TV Wehingen auf den dritten Heimsieg der Saison. (Foto: hkb)
Sportredakteur

In der Fußball-Kreisliga A, Staffel 2, stehen sich am Sonntag um 15 Uhr der SV Wurmlingen und der TV Wehingen gegenüber. Beide Mannschaften haben Punkte dringend nötig.

„Da brauchen wir nicht herumreden, das ist ein Kellerduell“, so ordnet Joachim Patzak, Trainer des SV Wurmlingen, die Partie ein. Die beiden Vereine liegen in der 15 Mannschaften umfassenden Staffel mit jeweils sieben Punkten auf den Plätzen 12 beziehungsweise 13. Die Gastgeber haben eine Partie weniger ausgetragen.

Nach dem Aderlass im Sommer hat man sich beim SV Wurmlingen auf eine schwere Rude eingestellt. Patzak, der von der SG Dürbheim/Mahlstetten als Trainer zum SVW wechselte: „Es sind jetzt nur noch drei, vier Spieler der letztjährigen ersten Mannschaft dabei. Wir haben das Team mit Akteuren der Reserve auffüllen müssen.“ Trotz des peronellen Umbruchs gewannen die Wurmlinger zwei der ersten drei Partien. Danach ging es zum Aufsteiger SV Egesheim. Patzak: „Mich ärgrt, dass wir dort nach einer 3:0-Führung nur 3:3 gespielt haben. Diese zwei Punkte fehlen uns.“

Zuletzt gab es für die Wurmlinger vier Niederlagen in Folge. Doch Patzak sieht sein Team auf dem Weg der Besserung. „Zuletzt in Tuningen haben wir unser bestes Rundenspiel gemacht“, blickt der Coach zurück. Marc Beck, der nach einem längeren USA-Aufenthalt erstmals wieder spielte, machte nach seiner Einwechslung mit zwei Toren in zwei Minuten aus einem 0:1-Rückstand eine 2:1-Führung. Es sah nach einem Auswärtssieg aus. Doch in der 90. Minute gelang Tuningen der 2:2-Ausgleich. Auch zu einem Punkt sollte es dem SVW nicht reichen, da die Tuninger nach einem Freistoß per Kopf das 3:2 (90.+2) und zwei Minuten später auch noch das 4:2 erzielten. „Da war ich schon bedient“, meinte der erfahrene Trainer. Patzak: „Aber auf die Leistung können wir aufbauen. Wenn wir kämpferisch und spielerisch daran anknüpfen, dann ist für uns in den nächsten Spielen einiges drin.“

Gegen den TV Wehingen muss der SV Wurmlingen allerdings ohne Marc Beck auskommen, der sich in Tuningen einen Innenbandriss zugezogen hat. Außerdem fehlt auch der gelbrot-gesperrte Mario Perna.

Hain: „Wir wollen nachlegen“

Im Aufwind fühlt sich der TV Wehingen. „Wir haben die letzten beiden Spiele gewonnen und wollen nachlegen“, sagt Waldemar Hain, der stellvertretende Fußball-Abteilungsleiter. Am vergangenen Sonntag gab es einen 2:1-Sieg gegen den SV Egesheim, am Mittwoch einen 2:1-Erfolg in der dritten Pokalrunde bei der SG TGA I/FV 08 Rottweil II. Auffällig ist beim TV Wehingen, der im Sommer seinen Torjäger Daniel Geisel in Richtung SV Bubsheim hat ziehen lassen müssen, die hohe Anzahl an Gegentoren. Auswärts kassierten die Wehinger in vier Spielen 19 Gegentreffer. Der TVW stellt die einzige Mannschaft, die auf fremden Plätzen noch keinen Punkt geholt hat.

Trainer Andreas Schippert, der im Sommer die Nachfolge von Klaus Müller angetreten hat, muss am Sonntag in Wurmlingen auf zwei Abwehrspieler verzichten. Innenverteidiger Andreas Mattes fällt wegen eines Kreuzbandrisses längere Zeit aus und auch Außenverteidiger Burak Arslan kann wegen eines Nasenbeinbruchs, erlitten zuletzt gegen Egesheim, nicht spielen.

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