Patzak: „Es muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen“

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rosp

Vier Siege aus den vergangenen fünf Spielen und Platz vier in der Tabelle: Der SV Kolbingen hat in der Fußball-Kreisliga A 2 vor dem letzten Hinrundenspiel eine gute Ausgangslage. Gegner SV Wurmlingen möchte am Samstag daheim zurück in die Erfolgsspur finden. Anpfiff auf dem Wurmlinger Kunstrasen ist um 14.30 Uhr.

„Wir sind auf dem höchsten Leistungsstand, seit ich da bin“, sagt Kolbingens Trainer Michael Weidemann, der im dritten Jahr SVK-Trainer ist und mit seiner Mannschaft vor allem mit einem Sieg am Samstag weiter vorne mitmischen könnte.

Weidemann ist gebürtiger Wurmlinger und trifft auf seinen Heimatverein. „Das ist immer ein tolles Spiel. Am Heimatverein hängt man natürlich. Ich würde den Verein gerne auch wieder eine Liga höher sehen“, sagt er mit Vorfreude auf das Wiedersehen. Ziel am Samstag ist aber ein Sieg mit dem jetzigen Verein. Seit dieser Saison unterstützt ihn Gustl Alfidi, langjähriger Trainer des VfL Mühlheim, beim SV Kolbingen und bildet mit ihm „offiziell zusammen ein Trainerteam“, so Weidemann. „Die offensive Spielphilosophie ist seine Handschrift.“ Mit 48 Toren stellen die Heuberger die beste Offensive der Liga.

Der SV Wurmlingen will das Heimspiel nutzen, um wieder zu punkten. Nach einem Unentschieden gegen Durchhausen/Gunningen (2:2) folgten zuletzt drei Niederlagen. „Wir hatten eine Serie. In dieser Phase ging der Blick nach oben. Jetzt sind wir seit vier Spielen ohne Sieg und müssen nach unten schauen“, sagt SVW-Coach Joachim Patzak, dessen Team mit 17 Punkten Tabellenneunter ist. Kolbingen hat als Vierter (24 Punkte) sechs Zähler Rückstand auf Platz zwei.

„Es muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen. Ich schätze beide spielerisch gleichstark ein. Beide sind für positive und negative Überraschungen gut“, so Patzak zu den oftmals unerwarteten Ergebnissen. Vor allem nach der deutlichen Niederlage in Denkingen (1:7) erhofft er sich eine Reaktion. „Wir haben keinen Biss gezeigt, nicht dagegengehalten. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft den Hebel umlegt und kapiert, um was es geht.“

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