Michael Weber siegt beiden Wurmlinger Masters

Lesedauer: 4 Min
 Einen Scheck über 1900 Euro erhielten (vorne von links) Bürgermeister Klaus Schellenberg und Kindergartenleiterin Stefanie Hilz
Einen Scheck über 1900 Euro erhielten (vorne von links) Bürgermeister Klaus Schellenberg und Kindergartenleiterin Stefanie Hilzinger von Mitorganisatorin und Brutto-Siegerin Andrea Emser überreicht. Zu den erfolgreichsten Startern gehörten (zweite Reihe von links) Stefan Frisch, Organisator Artur Schmid, die Netto-Sieger Helmut und Christina Weber sowie Michael Bacher. (Foto: Walter Sautter)
ws

Zum 12. Mal sind am Samstag die Wurmlinger Masters ausgetragen worden – quasi die internationalen Wurmlinger Meisterschaften im Golf, könnte man es auch formulieren. Denn teilnahmeberechtigt sind neben alteingesessenen, zugezogenen und ausgewanderten Wurmlingern auch alle Golfer, die „nur“ geschäftliche Beziehungen zur Gemeinde haben oder Mitglied in irgendeinem örtlichen Verein sind.

Also, wenn beispielsweise Tiger Woods Hirschbräu trinken würde, dürfte er starten. Ob er auf dem „Old Course“ beim Golfclub Öschberghof eine Siegchance gehabt hätte, bleibt allerdings offen. Denn da gibt es inzwischen einen klaren Favoriten: Michael Weber holte sich zum dritten Mal in Folge den Sieg in der Netto-Klasse. Und da seine Frau Christina in diesem Jahr die Damenkonkurrenz beherrschte, war die zusätzliche Sonder-Trophäe für das beste Ehepaar logisch.

Das Turnier der „vereinigten Wurmlinger Golfer“ – nur einmal im Jahr zu den Wurmlinger Masters gibt es diesen losen Zusammenschluss – hat inzwischen auch einen sozialen Aspekt. Der Erlös wird gespendet. Im vergangenen Jahr gingen 1550 Euro an den Sozialfonds der Gemeinde. In diesem Jahr wurde Bürgermeister Klaus Schellenberg und der Leiterin des Kindergartens St. Josef, Stefanie Hilzinger, sogar ein Scheck über 1900 Euro überreicht. Damit kann ein neues Spielhaus für den Kindegarten angeschafft werden. Schellenberg dankte für diese großzügige und „nicht selbstverständliche“ Spende.

Zudem waren eine Menge an Sachpreisen gestiftet worden, sodass die Organisatoren Andrea Emser, Artur Schmid und Michael Bacher allen 30 Mitspielern – neun Damen und 21 Herren – jeweils einen ansehnlichen Preis überreichen konnten. „Bei uns bekommt man auch auf Rang 17 noch einen tollen Preis, während man bei anderen Turnieren dafür gerade noch a Handvoll Reißnägel“ erhalten würde, stellte dabei einer der Organisatoren fest.

Und in Sachen Preise gibt es beim Wurmlinger Masters noch eine Besonderheit. Die Schlusslichter der Tabelle erhalten zusätzlich „den legendären Hacker-Preis“, ein edles Gartenhäckle im Golfschläger-Design, an dem die Zinken mit Golfbällen „entschärft“ werden, damit „nix passiert“, bevor es einmal zur Reparatur eines malträtierten Abschlags oder Greens eingesetzt werden könnte. Da der Ausdruck dieser Auszeichnung in der offiziellen Ergebnisliste unterdrückt wird, bleiben die Geehrten auch hier unerwähnt.

Begehrter und ehrenvoller sind die weiteren Sonderpreise: Den längsten Schlag – Longest Drive – hatten Elisabeth Schilling mit 134 Metern und Stefan Frisch mit 228 Metern. Der Abschlag direkt aufs nächste Green – nearest to the pin – gelang Arthur Hutter am besten. Er war damit nur 6,5 Meter von der Fahne entfernt.

Es zeigte sich außerdem, dass Golf auch für fitte Senioren eine adäquate Sportart sein kann. Roland H. Faude (79) kam unangefochten auf Rang zwei und mit Wolfgang Sprung war ebenfalls ein Endsiebziger im Starterfeld. Er erhielt die Auszeichnung als ältester Teilnehmer.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen