Lindwurm soll repariert werden

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 Der 1997 für die 1200 Jahr-Feier der Gemeinde Wurmlingen kreierte Drache ist mittlerweile ein Wahrzeichen.
Der 1997 für die 1200 Jahr-Feier der Gemeinde Wurmlingen kreierte Drache ist mittlerweile ein Wahrzeichen. (Foto: Archiv: Walter Sautter)
Walter Sautter

In der Doppelsitzung von Ortsring und Dorffest-Ausschuss am Montagabend mit den Vertretern der Wurmlinger Vereine sind die Termine für Feiern, Feste und sportlichen Aktivitäten im kommenden Jahr festgelegt worden. Ein Gemeinschaftsprojekt steht bevor.

Der Lindwurm an der Spitze des Fasnetsmendig-Umzugs ist marode geworden. Das war bereits in der Frühjahrssitzung festgestellt worden, aber jetzt soll tatsächlich gehandelt werden, denn „es wär’ schad’, wenn er uns fehlen würde“, stellte Ortsring-Chef Patrick Kirchner fest. Die Reparatur müsse eine gemeinsame Aktion werden, war auch die Meinung von Schultes Klaus Schellenberg.

Denn der 1997 für die 1200 Jahr-Feier der Gemeinde kreierte Drache sei ein regelrechtes Wahrzeichen. „Zeitnah“ soll jetzt ein Treffen mit Experten aus Vereinen und Bauhof angesetzt werden. Die Außenhaut des Wappentiers muss wasserdicht gemacht werden und in Zeiten der Elektromobilität sollte Muskelkraft für die Bewegung verzichtbar werden.

Die Termine für 2019 waren zügig festgelegt worden. Größere Jubiläen stehen nicht an. Zwar feiert die Tennisabteilung im Turnverein ihr 40-jähriges Jubiläum im Mai unter anderem auch mit einem Familientag, trotzdem dürfte das Dorffest am Wochenende 7./8. September uneingeschränkt das größte Fest im Dorf werden. Außerdem steht wieder das Brauereifest der Hirschbrauerei am 25./26. Mai auf dem Plan.

Das Heimatfest mit dem Treffen der Jahrgänger hat in diesem Jahr mit seinem Traditionstermin – erster Montag im August – erstmals gebrochen und ging an einem Samstag über die Bühne. Dies wird auch 2019 so sein: Es ist für Samstag, 27. Juli, terminiert. Der Veranstaltungskalender 2019 beginnt wieder mit dem Binokelturnier des Sportvereins am 5. Januar.

An Dreikönig tagen die Narren und geben ihr Motto bekannt. Und rund fünf Wochen später bricht dann die Fünfte Jahreszeit in aller Heftigkeit aus: Die Narrenzunft steht selbst für den Auftakt: Am Samstag, 9. Februar, steigt in der Schlosshalle der Zunftball. Es folgen mit Terminen bis in den März hinein Albvereins-Kappenabend, TV-Fasnet, TV-Seniorenfasnet, Kärrelerennen, KJG-Fasnet, Narrenzunft-Kappenabend bis zum krönenden Fasnetsmendig-Umzug mit Lindwurm sowie um die 50 Gruppen, Cliquen und Zünften.

Die weiteren Feiern und Feste entsprechen dem Standard. Nur der Musikverein bringt noch zwei bunte Tupfer: Am 20. Juli lädt er zu abendlicher „Blasmusik am Schloss“ und für den 30. November putzt er sein historisches Spendenbässle heraus: Er gibt er ein Benefizkonzert in eigener Sache zugunsten der Kooperation mit der Konzenbergschule.

Bürgermeister Klaus Schellenberg dankte den Vereinen für ihren Einsatz für die Dorfgemeinschaft. Dabei hob er besonders die umsatzabhängige Abgabe der Vereine beim Dorffest hervor. In diesem Jahr waren rund 1275 Euro zusammengekommen. Diese gehen an die Musikvereine für deren Kooperation mit der Konzenbergschule. Dies sei „ein toller Ausdruck von Gemeinschaft“ und das Ergebnis eines „super Festes mit schönem gemeinsamem Feiern“, lobte der Schultes.

Kirchner hatte das Dorffest ebenfalls uneingeschränkt positiv beurteilt: „Wir haben damit eine tolle Werbung für unsere Gemeinde betrieben“, war er zufrieden. Anerkennung für die gute Zusammenarbeit der Vereine gab es auch von Norbert Bacher. Der Vorsitzende des Musikvereins Eintracht dankte für die Unterstützung bei den Veranstaltungen im Rahmen des 125-jährigen Vereins-Bestehens.

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