Klaus Wittkopf neu im Ortsring-Vorstand

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„Wir sind Ortsring“: An der Spitze des Zusammenschlusses der Wurmlinger Vereine sind (von rechts) Vorsitzender Patrick Kirchner,
„Wir sind Ortsring“: An der Spitze des Zusammenschlusses der Wurmlinger Vereine sind (von rechts) Vorsitzender Patrick Kirchner, der neue Vize Klaus Wittkopf, Kassier Thomas Tontarra und Schriftführer Rolf Liebermann. (Foto: Walter Sautter)
Walter Sautter

In der Doppelsitzung von Ortsring und Dorffestausschuss mit den Vertretern von 20 Vereinen und vier Institutionen sind im „Löwen“ die Termine für Feiern, Feste und besondere sportliche Aktivitäten im kommenden Jahr festgelegt worden. Außerdem wurde der Vorstand gewählt.

Der Vorstand „hat gute Arbeit geleistet“, stellte Jürgen Liebermann vom Athletenbund fest. So dauerte die einstimmige Wahl „keine zwei Minuten“. Bestätigt wurden Ortsring-Vorsitzender Patrick Kirchner, Kassier Thomas Tontarra und Schriftführer Rolf Liebermann. Neuer Vize wurde Klaus Wittkopf. Claus Pauli hatte nicht mehr kandidiert. Keine Veränderungen gab es im Organisationsausschuss Wurmlinger Fasnet. Der Job wird wie bisher von Wittkopf, Kirchner und Tontarra mit erledigt.

Zügig erledigt wurde auch die Festlegung der Termine für 2020. Das einzige Jubiläum steht bei Sportverein Wurmlingen an: Der SV feiert am 28. November sein 70-jähriges Bestehen. Herausragend wird auch das Benefizkonzert des Musikvereins sein. Die Eintracht hat das Landes-Polizeiorchester zu Gast. Trotzdem wird es mit den Standardterminen genügend Gelegenheit zum Feiern geben.

Größtes Ereignis wird das Dorffest am Wochenende 12. / 13. September sein. Beim Heimatfest, dem von den 50ern organisierten Jahrgängertreffen hat sich der Samstagtermin inzwischen etabliert. Es geht am 1. August über die Bühne – unterstützt mit Böllern und Raketen bei den eidgenössischen Nachbarn.

Den Auftakt im Terminkalender macht wieder der Sportverein mit seinem Binokelturnier am 3. Januar. An Dreikönig tagen die Narren und legen ihr Motto fest. Und drei Wochen später bricht dann die Fünfte Jahreszeit aus. Am Samstag, 1. Februar ist bereits der Zunftball und dann folgen – ziemlich kompakt – Kappenabende, TV-Fasnet, Seniorenfasnet, Narrenbaumstellen KjG-Fasnet, Kärrelerennen und Mendig-Umzug. Und mit dem Fischessen kurz vor Monatsende ist der närrische Spuk schon wieder vorbei.

Danach folgen die ortsüblichen Feste und Konzerte. Das Sportfest am Turnerheim ist dabei, das Kaufgassefest, das KjG-Gartenfest und die Dorfmeisterschaft im Kicken gehören auch dazu. Der Rückblick aufs Dorffest fiel eher verhalten aus. Das Wetter wurde als bescheiden eingestuft. Die Vereine seien „mit einem blauen Auge“ davongekommen, hatte Hauptamtsleiter Rolf Liebermann für den dienstlich verhinderten Bürgermeister Klaus Schellenberg ausgerichtet. Denn die Wurmlinger hätten das Dorffest „aus Solidarität mit den Vereinen“ trotzdem besucht.

Bei wetterbedingt reduziertem Umsatz waren die Allgemeinkosten – unter anderem Gema mit rund 1150 Euro, Security mit rund 1650 Euro – bei acht Prozent des Umsatzes. So war überlegt worden, auf die übliche Abgabe für ein örtliches Projekt „einmalig“ zu verzichten. Allerdings legte sich TV-Chef Norbert Wilhelm für die Beibehaltung der „gemeinnützigen Spende“ ins Zeug. Nach einstimmigem Beschluss der Vereine kommen wie geplant exakt 1001,75 Euro in den Reparaturfonds für den „Lindwurm“.

Verabschiedet aus dem Ortsring hat sich die Direkthilfe. Das Weihnachtskonzert 2019 sei die letzte Veranstaltung nach 31 Jahren und bisher 290 000 Euro für soziale Projekte, erläuterte Otto Riegger die personell bedingte Aufgabe. Ein besonderes Anliegen sei der Direkthilfe der Dank für die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, der Gemeinde und den Institutionen.

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