Kaufgassenfest hat seinen ganz besonderen Charme

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 Viel Musik war geboten beim Kaufgassenfest in Wurmlingen.
Viel Musik war geboten beim Kaufgassenfest in Wurmlingen. (Foto: Walter Sautter)
ws

„Wenn am Samstagabend die Dorfmusik spielt“, klang es einst in einem alten Volkslied: In Wurmlingen spielte am Samstagabend der Harmonikaverein. Es war wieder einmal Kaufgassenfest. Und dabei bieten die Ziehorgler alle „Mann“ auf, um ihre Gäste zu unterhalten.

Inklusive Dirigent Alexander Wasylenko waren 36 Musikanten angetreten. Denn das Kaufgassenfest hat seinen ganz besonderen Charme. Mitten zwischen den Arrivierten dürfen Schüler und Projektorchester mitspielen und quasi in einer Bigband die Lust auf Harmonikaklänge wecken.

„Eigentlich“ war das Kaufgassenfest im Mai 2014 als Ersatz für das Frühjahrskonzert „erfunden“ worden, und, um dem Ehrenvorsitzenden Harald Schmid „a Bänkle“ zum 60. zu übergeben. Inzwischen hat es sich aber „fern der Kaufgasse“ vor der Schlosshalle etabliert. Denn bei der zweiten Auflage war der Umzug in die Halle unvermeidbar, um die Getränkekarte nicht vom „Gold unsrer Heimat“ auf Glühwein umzustellen. Dort ist es geblieben, zumal auch die Infrastruktur optimal ist. Nur der Ehrenvorsitzende als wichtigster Gast war entschuldigt. Es ist gerade planmäßig „mit Traktor und Schäferkarren“ (noch) im Nordosten der Republik auf Grenzgänger-Erfahrungen aus.

Musikalisch eingestimmt hatte das Erste Orchester die Festgäste. „Wir sind mehr geworden“, hatte Daniela Kästle als Ansagerin zufrieden auf den Zuwachs im Orchester hingewiesen. Und als „einfach genial“ hatte sie auch die Vergrößerung des Projektorchesters registriert. Und dann war der ganze Verein an der Reihe, „über Generationen hinweg Musik zu machen“. In einer großen Bandbreite. Da kam „aus Böhmen“ die Musik, Cordula Grün war zu Besuch und es ging „Atemlos durch die Nacht“. Und nach dem Auftritt der „Eigengewächse“ waren ganz besondere Harmonikatöne zu hören: Das steirische Duo, das „Steinlachtaler Echo“, hatte tolle Klänge zu bieten. Genau, wie von Daniela Kästle angekündigt.

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