Feuerwehr Wurmlingen verzeichnet ruhiges Jahr

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 Ehrungen bei der Feuerwehr Wurmlingen: Ausgezeichnet wurden (vorne von links) Rainer Schwarz, Christopher Stach, Benjamin Rapp
Ehrungen bei der Feuerwehr Wurmlingen: Ausgezeichnet wurden (vorne von links) Rainer Schwarz, Christopher Stach, Benjamin Rapp und Andreas Dreher sowie (stehend Zweiter bis Vierter von links) Knuth Kuhl, Kommandant Lars Marek und Andreas Held. Gratulanten waren der stellvertretende Kreisbandmeister Jürgen Zeller (stehend links) und Bürgermeister Klaus Schellenberg (stehend rechts). (Foto: Walter Sautter)

Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wurmlingen am Freitagabend im „Schlossstüble“ haben eine Beförderung sowie eine Reihe von Ehrungen für langjährigen ehrenamtlichen Dienst im Blickpunkt gestanden. Die Feuerwehr bekommt ein neues Fahrzeug und der Bau des Feuerwehrmagazin könnte im kommenden Jahr erfolgen. Die Zahl der Aktiven stieg um einen auf jetzt 34 an, berichtete Kommandant Lars Marek. Er ging bei nur 17 Einsätzen – gegenüber 30 im Vorjahr – von einem „ziemlich ruhigen Jahr“ für die Feuerwehr aus. Allerdings sei die Feuerwehr trotzdem ausgelastet, denn dazu käme der weniger spektakuläre Dienst, „den keiner sieht“, wie die Wartung der Geräte und ein Dutzend Proben.

Es sei tatsächlich „mehr los als die angeführten Einsätze“, ergänzte der stellvertretende Kommandant und Schriftführer Danyel Kiskanc. Denn die Feuerwehr habe ein ganz ausgedehntes Zusatzprogramm. Dazu gehörten 24 Brandwachen sowie die Absperrdienste – von der Prozession an Fronleichnam, über den Festzug beim Heimatfest, bis hin zum Umzug am Fasnetsmendig.

Dazu kommen Schulungen. Eine war mit dem Bezirks-Kaminfeger. Beim Thema Kaminbrand hätten selbst erfahrene Wehrmänner „sehr hilfreiche Tipps“ erhalten, berichtete Kiskanc Und dann erinnerte er auch an die bevorstehende Ausmusterung des alten LF 16. Es habe inzwischen 42 Jahre auf dem Buckel und scheine „gebaut für die Ewigkeit“. Und: „Es lässt sich sogar anschieben.“

Die Berichte drückten gleichwohl das „außergewöhnliche Engagement“ der Feuerwehr aus, war Bürgermeister Klaus Schellenberg überzeugt. Sie habe sich ihren Einsätzen und Aufgaben gestellt und diese hervorragend gemeistert. Die Bürger in Wurmlingen könnten der Leistungsfähigkeit und Schlagkraft der Wehr vertrauen. Zudem sei diese „technisch gut ausgestattet“ und habe eine „hohe Qualifikation“.

Die Gemeinde stehe in der Pflicht, gute Rahmenbedingungen für die Feuerwehr zu schaffen, hatte er ebenfalls angefügt. Für das künftige LF 10 sei der Auftrag im vergangenen Jahr erteilt worden. Jetzt bremse nur noch die Lieferzeit von 84 Wochen. Diese sei genauso beeindruckend wie der Preis. Der anstehende Bau des Feuerwehrmagazins rücke wieder in den Blickpunkt. Bürgermeister Schellenberg geht davon aus, dass der Baubeginn im kommenden Jahr erfolgen wird.

Eine Erfolgsbilanz konnte auch Jugendwart Tobias Heinzelmann vorlegen. Nach zehn Neuaufnahmen sind jetzt 30 Kinder und Jugendliche, darunter acht Mädchen, in der Jugendfeuerwehr aktiv. Zwei Jugendliche wechselten inzwischen zu den Aktiven.

Auszeichnungen:

Die Ernennungsurkunde zum Oberbrandmeister erhielt Knuth Kuhl bei der Hauptversammlung von Bürgermeister Klaus Schellenberg überreicht.

Die Auszeichnungen für langjährigen Dienst überreichte der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Zeller, Kolbingen. Er bestätigte der Wurmlinger Feuerwehr, ihre „Aufgaben zu 100 Prozent erfüllt“ zu haben.

Für 25 Jahre Dienst überreichte er das Feuerwehrehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg an Andreas Held, Andreas Kuhl und Kommandant Lars Marek.

Die neue Auszeichnung des Landes in Bronze für 15 Jahre erhielt Andreas Dreher.

Für 20 Jahre bekamen das Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber Benjamin Rapp und Rainer Schwarz.

Für zehn Jahre erhielt es Christopher Stach in Bronze.

Spitzenreiter bei der Probenteilnahme mit der Klassierung „vollzählig“ waren Rainer Schwarz, Danyel Kiskanc, Tjarko Maurer und Heiko Zepf. Nur ein- oder zweimal verhindert waren Tobias Heinzelmann, Maksut Alijaj, Kai Dufner, Doninic Egloff, Julian Großhans, Knuth Kuhl, Lars Marek, Lothar Schilling und Jörg Schmid.

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