Erstes Jahr des Vereins für kulturelle Bildung ist gelungen

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 Zum Leitungsteam des Vereins für kulturelle Bildung gehören (von links) Christel Butsch-Ilg, Karl Zepf, Bettina Wohlhüter, Bern
Zum Leitungsteam des Vereins für kulturelle Bildung gehören (von links) Christel Butsch-Ilg, Karl Zepf, Bettina Wohlhüter, Bernhard Diesch (Vorsitzender) und Dagmar Weiß. (Foto: Walter Sautter)
Walter Sautter

Der jüngste Verein in Wurmlingen – der „Verein für kulturelle Bildung“ – ist im vergangenen Jahr auf Initiative von Karl Zepf am 21. Januar gegründet worden. Am Freitagabend hat er seine erste Hauptversammlung abgehalten.

Diese erste öffentliche Bilanz fiel positiv aus. Aus einer Handvoll Gründungsmitglieder ist inzwischen ein Verein mit 19 Mitgliedern, darunter fünf Familienmitgliedschaften, geworden. Ein Vorstand, der mit viel Idealismus seine Ziele verfolgt, wurde bei der Gründung auch gleich installiert. Vorsitzender ist Bernhard Diesch. Sein Stellvertreter ist Karl Zepf und Protokollführerin ist Dagmar Weiß. Die beiden Kassenprüferinnen Christel Butsch-Ilg und Bettina Wohlhüter haben bereits ihre erste Wiederwahl hinter sich.

Die Kasse wird ebenfalls von Zepf geführt. Sein erster Kassenbericht fiel positiv aus. An Ausgaben waren bisher nur Gema-Gebühren angefallen. Da „alles ehrenamtlich“ erfolge, bestehe aktuell keine Notwendigkeit „umfangreichere Mittel zu erwirtschaften“, so Zepf. Daher bleiben auch die vor einem Jahr festgelegten Beiträge unverändert. Der jährliche Familienbeitrag liegt bei 40 Euro, wobei der Beitrag für Kinder bis zum 25. Lebensjahr inbegriffen ist. Erwachsene zahlen 30 Euro und Kinder ohne die Vergünstigung einer Familienmitgliedschaft sind mit 15 Euro dabei. Juristische Personen, also Firmen und Organisationen, bezahlen 60 Euro. Mit einem Schülervorspiel und einem Benefizkonzert zugunsten der „Direkthilfe – Projekte für Menschen“ hat der junge Verein bereits zwei Termine bewältigt. Das nächste Schülerkonzert ist am 17. Mai geplant. Mit den Schülervorspielen will der Verein jungen Talenten eine Plattform für öffentliche Auftritte anbieten. Damit hat er die Initiative ergriffen, die Lücke zu schließen, die mit dem Rückzug der Musikschule Tuttlingen entstanden ist.

Gitarrenensemble mit Erwachsenen im Probenmodus

Insgesamt möchte der junge Verein „die kulturelle Bildung unterstützen“ und damit eine Nische besetzen, denn „das macht schlicht niemand“, so die Erläuterung von Zepf. Dabei soll es nicht ausschließlich um Musik gehen. Um die bildende Kunst ganz allgemein und die vorhandenen Begabungen im Besonderen zu fördern, könnten in Zusammenarbeit mit der Konzenbergschule Ausstellungen – zunächst mit Zeichnungen und weiteren Kunstwerken von Grundschülern – organisiert werden.

Angedacht sind „literarische Veranstaltungen“, wie Lesungen, vor allem mit Schülern und Jugendlichen. Verbreitert werden soll auch das musikalische Angebot mit Saiteninstrumenten – „Wir sind offen für alle Instrumenten-Gattungen“ – in der Gemeinde. Ein Gitarrenensemble mit Erwachsenen ist unter der Leitung von Karl Zepf im Probenmodus.

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