Drei Vereine spielen für einen guten Zweck

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 Einer für alle, alle für einen: Das Benefizkonzert der drei Wurmlinger Musikvereine beglückte Musiker und Zuhörer. Eine Bilderg
Einer für alle, alle für einen: Das Benefizkonzert der drei Wurmlinger Musikvereine beglückte Musiker und Zuhörer. Eine Bildergalerie zum Konzert gibt es unter www.schwaebische.de. (Foto: Walter Sautter+)
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Die drei Wurmlinger Musikvereine – Musikverein „Eintracht“, Fanfarenzug und Harmonikaverein „Edelweiß“ - hatten zu ihrem gemeinsamen Benefizkonzert in die Schlosshalle eingeladen. Dieser Schulterschluss diente zwar der Spendensammlung zugunsten ihrer musikalischen Kooperation mit der Konzenbergschule. Er demonstrierte aber auch die musikalische Zusammenarbeit.

Und er löste offensichtlich Begeisterung aus – bei Zuhörern wie Mitwirkenden. Denn da gab es auch eine Uraufführung mit allen Aktiven der beteiligten Vereine sowie dem Jugendorchester der Musikvereine Wurmlingen, Seitingen-Oberflacht und Rietheim Weilheim. Mittendrin im Blickpunkt stand die Orchesterklasse der Konzenbergschule.

Diese heterogene Bigband durfte als Einheit unter der Leitung von Oliver Helbich die „Weltpremiere unserer Kooperationshymne“ zelebrieren. Bestellt hatte der Musikverein das Stück und damit die Dotierung des vorjährigen Kulturpreises der Gemeinde ideal versilbert. Der anwesende Komponist, der in Heitersheim lebende Niederländer Michiel Oldenkamp, war jedenfalls restlos begeistert und wünschte „der Kooperation weiter viel Erfolg“.

Der langjährige MV-Vorsitzende Norbert Bacher hatte als Pate der Kooperation das Ziel, die musikalische Förderung an der Schule zu integrieren, erläutert. Dabei erinnerte er an deren geistigen Vater: Dirigent Andreas Fink habe die Idee entwickelt und zusammen mit der damaligen Jugendleiterin Simone Butsch ab 2012 sehr zielgerichtet verfolgt und umgesetzt. Dabei dankte Bacher dem musikalischen Leiter Oliver Helbich sowie Judith Lang-Rutha.

Ein Klangerlebnis erwarte die Zuhörer, kündigte Daniela Kästle vom Harmonikaverein an. Der Fanfarenzug unter der Leitung von Joachim Zepf hatte mit der „Tiroler Gipfelhymne“ den Auftakt gemacht. Dazu kamen später weitere typische Märsche für Fanfarenzüge. Das Harmonikaorchester unter Alexander Wassylenko begann beschwingt mit einem Latin-Rock-Klassiker und einem Blues Bossa Nova. Der Musikverein mit Andreas Fink begann sein individuelles Programm mit dem „Fliegermarsch“. In „All of me“ gefiel besonders Joachim Zepf – noch in Fanfarenzug-Montur – mit seinem Tenorhorn-Solo. Und beide Blasmusik-„Fraktionen“ gemeinsam schmetterten regelrecht den Fanfarenmarsch „Der Reiter von Sedan“. Den Mixed-Auftritt von Harmonikaorchester und den Blasmusikern gab es ebenfalls.

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